Wahrig Herkunftswörterbuch

Gassenhauer
Ursprünglich bedeutete Gassen hauen „in schnellem Gang geräuschvoll auftreten“. Wer nachts gern lärmend unterwegs war, den nannte man entsprechend einen Gassenhauer. Später übertrug man diese Bezeichnung einer Person auf die Tänze und Lieder, die man in der Gasse spielte und/oder sang. In der Form gassenhawer erwähnt der Aventin genannte bayerische Geschichtsschreiber Johannes Turmair (14771534) das Wort bereits 1517, und zwar als „gassenhawer, die man auf der lauten schlecht“. Bis spätestens 1773 war Gassenhauer auch die allgemeine Bezeichnung für ein volkstümliches Lied, bis Herder den Terminus Volkslied einführte und das Wort Gassenhauer einen negativen Beigeschmack bekam. Heute wird Gassenhauer auch je nach Sprecher leicht bis stärker abwertend für einen „populären Schlager“ oder „großen Hit“ verwendet.
Foto einer Frau, die eine Tablette zum Mund führt
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Noroviren verursachen schwere Magen-Darm-Erkrankungen und sind hochansteckend. Eine Impfung gibt es bislang nicht. Jetzt haben Mediziner einen Impfstoff gegen die Durchfallerreger entwickelt und getestet, der in Tablettenform geschluckt werden kann. In einer klinischen Studie erwies sich das Mittel als wirksam – zumindest...

Nahaufnahme einer Biene auf Wabenoberfläche.
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