Wahrig Herkunftswörterbuch

Krawall
Als Krawalle bezeichnet man heute vor allem „gewalttätige Straßenunruhen“: Schon der österreichische Staatskanzler Metternich nannte die Revolution von 1848 einen Bürgerkrawall. Um 1800 kam der Ausdruck Krawall als „Lärm, Aufruhr, lauter Streit“ in Deutschland auf, mit dem ursprünglich verschiedene Arten der „Lärmbelästigung“ gemeint waren. Eine mögliche Herleitung ist das mlat. charavallium „Katzenmusik, Straßenlärm“ bzw. das mfrz. charivalli, das auch eine Art Lärm bezeichnete nämlich den, den die Hochzeitsgäste veranstalteten, nachdem sich das Brautpaar zurückgezogen hatte. „Spektakel, Durcheinander, Lärm“ bedeutet das auch ins Deutsche entlehnte, heute selten verwendete frz. Wort charivari. Andere leiten dagegen Krawall von dem mundartlichen Verb rebellen „lärmen“ ab (bair. Grebell, hess. Graball).
Kunststoffe, Abfall
Wissenschaft

Einstieg in den Kunststoff-Kreislauf

Forscher entwickeln neue Konzepte und Technologien, um Plastikabfälle als Rohstoff-Quelle zu erschließen.

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Duogynon
Wissenschaft

»Weder abgeschlossen noch aufgearbeitet«

In Form von Arzneimitteln können Hormone beachtliche Wirkung auf den Körper haben – auch unvorhergesehene wie im Fall Duogynon. Das Gespräch führte SIGRID MÄRZ Frau Prof. Nemec, Ihr Forschungsprojekt beleuchtet die Geschichte hormoneller Schwangerschaftstests, die Millionen Frauen weltweit in den 1950er- bis 1980er-Jahren...

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