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Haare und ihre Funktion

Es gibt fast keine Stelle am menschlichen Körper, die frei davon wäre - nur auf Handflächen und Fußsohlen sind sie nicht zu finden: die Haare. Ihre Struktur verrät, dass sie eng mit den Schuppen von Reptilien und Vogelfedern verwandt sind. Doch Haare sind nicht nur schön, fettig oder spröde, sie erfüllen außerdem so manch nützliche Funktion.

Der Pelz des Menschen - ein Steckbrief

Wo hat ein Mensch die meisten Haare? Auf dem Kopf? Falsch! Dort finden sich bestenfalls bis zu 150.000 davon. Doch insgesamt sind es etwa 5 Millionen Haare, die fast über den gesamten Körper verteilt sind und damit den "Pelz" eines Menschen ausmachen. Die meisten Haare sind allerdings so fein, dass sie kaum zu sehen sind. Dieses Flaumhaar nennen Spezialisten Vellushaar. Im Achsel- und Schambereich entwickelt sich daraus während der Pubertät das dicke und gut sichtbare Terminalhaar.
Ein durchschnittliches menschliches Kopfhaar hat einen Durchmesser von 0,04 bis 0,1 Millimetern, wächst mit einer Geschwindigkeit von rund 1 Zentimeter pro Monat und ist um bis zu 50 Prozent dehnbar. Auf 1 Quadratzentimeter Kopfhaut wachsen etwa 200 Haare - am Unterarm sind es dagegen nur halb so viele. Doch irgendwann hört ein Haar auf zu wachsen und fällt nach einiger Zeit aus. Auf diese Weise verliert ein Mensch pro Tag 50 bis 100 Kopfhaare. Doch gleichzeitig entstehen immer wieder neue Haarwurzeln. Die Lebensdauer eines Haares ist allerdings je nach Körperregion sehr unterschiedlich: Wimpern beenden schon nach 3 bis 5 Monaten ihr Wachstum, während Kopfhaare dies erst nach 3 bis 5 Jahren tun.

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