Lexikon

Trommel

Musik
italienisch tamburo, französisch tambour; caisse, englisch drum
ein Membranophon, Rhythmusinstrument, aus einem Holz- oder Metallzylinder (Zargen) bestehend, über dessen beide Öffnungen Felle (heute meist Kunststoff) gezogen sind, die mit Schnüren oder Schrauben gespannt werden. Der Klang wird durch Größe, Stärke und Spannung des Fells bestimmt. Im Orchester sind gebräuchlich: 1. die kleine Trommel mit Schnarrsaiten auf dem unteren Fell; Klang hoch und hell; 2. die große Trommel, ohne Schnarrsaiten. Ihr Klang ist dumpf. Sie wurde von der Janitscharenmusik übernommen und Ende des 18. Jahrhunderts in die Militär- und Kunstmusik eingeführt; 3. die Rührtrommel; ihr Klang ist dumpf.
Im modernen Orchester, im Jazz, in der Tanzmusik gibt es verschiedene Trommelarten. Sie sind in unterschiedlichen Formen und Größen über die ganze Erde verbreitet (Röhren-, Kessel-, Becher-, Fass- und Sanduhrform, Rahmentrommel mit und ohne Schellen), aus Ton, Holz, Bambus oder Metall, mit der Hand oder Schlegeln geschlagen.
Cyberkriminalität, Hacker
Wissenschaft

Das Arsenal der Cyberkriminellen

Cyberattacken auf IT-Systeme gehören inzwischen zum Alltag. Die Angriffe werden immer ausgefeilter. Gegenmaßnahmen, mit denen sich die Situation fundamental verbessern ließe, sind kurzfristig kaum zu erwarten. von MICHAEL VOGEL Als es endlich auffiel, war es schon zu spät. Rund 18.000 Einrichtungen hatten sich 2020 über ein...

Wissenschaft

Heimischer „Mini-Skorpion“ mit Medizin-Potenzial

Er jagt in Wohnräumen die lästigen Bücherläuse und Hausstaubmilben – doch der winzige Bücherskorpion könnte dem Menschen noch auf eine andere Weise nützlich sein, zeigt eine Studie: In seinem Gift stecken Substanzen mit starker Wirkung gegen die sogenannten Krankenhauskeime. Diese Wirkstoffe bieten somit Potenzial für die...

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch

Weitere Artikel aus dem Vornamenlexikon