Lexikon

Pyramde

Baukunst
ein über quadratischer Grundfläche errichteter Baukörper mit dreieckigen Seiten und nach oben spitz zulaufenden Kanten. Die ägyptische Pyramide entwickelte sich aus der rechteckigen Form der Mastaba als über der Grabkammer errichtetes Königsgrabmal aus Naturstein oder Ziegeln. Eine Übergangsform zwischen Mastaba und Pyramide stellt die Stufenpyramide des Djoser in Saqqara dar (3. Dynastie). Die älteste der etwa 80 erhaltenen eigentlichen Pyramiden mit geglätteten Seitenwänden ist die „Rote Pyramide“ von Dahschur, erbaut unter Pharao Snofru (4. Dynastie). Den „klassischen“ Typ der ägyptischen Pyramide verkörpern die Grabmonumente des Cheops, des Chephren und des Mykerinos in Gizeh.
Altertum
Altertum
Pyramide (Größenvergleich)
Im Gegensatz zu den ägyptischen Pyramiden waren die babylonischen Stufenpyramiden (Zikkurat) Tempelbauten. Die Stufenpyramiden Altamerikas sind meist um einen Erdkern (Hügel oder künstliche Aufschüttung) gebaut, wie auch der Borobudur auf Java. Sowohl die altamerikanischen wie auch die buddhistischen Tempelanlagen in Hinterindien repräsentieren in ihrer Stufenform den stufenförmig gedachten Aufbau des Kosmos.
Fische, Rampen, Umwelt
Wissenschaft

Fische auf Wanderschaft

Kompakte Wehre versperren vielen Fischen den Weg ins Laichgewässer. Durchlässige Rampen können ihnen wieder einen Zugang verschaffen. von KLAUS ZINTZ Das Wasser fließt schnell zwischen den großen Steinen der flachen Rampe hindurch, Luftblasen wirbeln ständig von der Oberfläche in tiefere Wasserschichten. Eine Bachforelle schwimmt...

Rauchfrei
Wissenschaft

Rauchfrei durchs Leben

Je früher man mit dem Rauchen beginnt, desto größer der Schaden für Körper und Gehirn. Damit Kinder und Jugendliche gar nicht erst anfangen, braucht es Initiativen an Schulen – und Gesetzesänderungen. von CLAUDIA CHRISTINE WOLF Komm schon, ein Zug schadet nicht“, versucht Lisa ihre Freundin Vanessa vom Rauchen zu überzeugen. „Was...

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