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Passwörter: Vorsicht mit Generalschlüsseln und Eselsbrücken

Wie halten Sie es mit Ihren Passwörtern? Wenn Sie zur Mehrheit der Internetnutzer gehören, dann lieben Sie Generalschlüssel und Eselsbrücken. Denn viele nutzen aus Bequemlichkeit das gleiche Passwort für mehrere Dienste und wählen leicht merkbare Begriffe. Das aber ist für Hacker geradezu eine Einladung. Wir erklären, wie es besser geht.

Ob Haustür, Fahrradschloss oder Autotür - ein Schlüssel, der alle Schlösser öffnet, existiert in der realen Welt nicht. Anders ist dies in der virtuellen Welt: Weil wir da meist selbst unsere Passwörter bestimmen, können wir es uns durchaus bequem machen – und tun dies oft auch, wie eine Befragung des Internet Portals web.de vor kurzem ergab.

Infografik zur Passwortauswahl der Deutschen
Viele Menschen machen es sich bei der Passwortwahl leicht – zu leicht.

Bloß keinen Generalschlüssel!

Demnach nutzen immerhin knapp 60 Prozent der Befragten eine Art Generalschlüssel: Sie nehmen immer das gleiche Passwort, egal ob für den E-Mail-Account, den Online-Versandhändler oder andere Dienste und Websites. Das ist allerdings fahrlässig. Denn wenn man sich bei beliebigen Online-Diensten mit demselben Passwort anmeldet, haben Hacker leichtes Spiel.

Ist erst einmal ein Passwort geknackt, sind auch automatisch alle anderen Dienste mit diesem Passwort gefährdet. Der Hacker kann dann problemlos  auf unsere Kosten Online-Shoppen, unser E-Mail-Postfach kapern oder sogar auf unseren Online-Banking-Zugang zugreifen. Daher raten Experten, dass man sich lieber doch die Mühe machen sollte, für jeden Dienst ein eigenes Passwort zu erstellen.

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Web.de/NPO, 05.08.2015
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