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wissen.de Artikel

Wer ist wer im Potter-Universum?

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Daniel Radcliffe

Harry Potter

Wieder übernimmt der inzwischen 14-jährige Daniel Radcliffe die Rolle des jungen Harry Potter, die er schon in „Harry Potter and the Sorcerers Stone“ (Harry Potter und der Stein der Weisen) und „Harry Potter and the Chamber of Secrets“ (Harry Potter und die Kammer des Schreckens) so unverwechselbar prägte.

Mit dieser Rolle sicherte sich Daniel schlagartig seinen Weltruhm. Der Variety Club of Great Britain kürte ihn im Februar 2002 zum Besten Nachwuchsdarsteller. Im April 2002 erhielt er den italienischen Filmpreis David di Donatello für seine außergewöhnliche Darstellung des Harry und seinen Beitrag zur Zukunft des Kinos.

Seinen ersten Bildschirmauftritt hatte Daniel im Dezember 1999, als er in der BBC-Serie „David Copperfield“ den jungen David darstellte. Simon Curtis führte Regie, eine weitere Hauptrolle übernahm Dame Maggie Smith, die jetzt in der „Harry Potter“-Serie neben ihm als Professorin McGonagall zu sehen ist.

Sein Kinodebüt absolvierte er als Leinwandsohn von Jamie Lee Curtis und Geoffrey Rush in John Boormans „The Tailor of Panama“ (Der Schneider von Panama).

Im November und Dezember 2002 war er der „Überraschungsgast“ in mehreren Vorstellungen der mit dem Olivier Award preisgekrönten Komödie „The Play What I Wrote“, die Kenneth Branagh am Wyndham Theatre im Londoner West End inszenierte.

Rupert Grint

Ron Weasley

Wieder spielt Rupert Grint den jüngsten Weasley-Bruder und besten Freund von Harry Potter. „Harry Potter and the Sorcerers Stone“ (Harry Potter und der Stein der Weisen) war zwar sein erster Profi-Auftritt, doch durch sein Naturtalent kam er bei der Kritik und den Zuschauern in aller Welt bestens an. Die britischen Kritiker nominierten ihn in der Kategorie Bester Nachwuchsdarsteller.

Seit dem ersten „Harry Potter“-Film trat er neben Simon Callow und Stephen Fry als übermütiger junger Professor in Peter Howitts „Thunderpants“ auf. Natürlich war er kürzlich auch wieder als Ron Weasley in „Harry Potter and the Chamber of Secrets“ (Harry Potter und die Kammer des Schreckens) zu sehen.

Der 15-jährige Rupert Michael Grint ist das älteste von fünf Geschwistern. Er hat bereits in der Schule und mit einer Amateurgruppe Theater gespielt. Unter anderem war er als Gangster Rooster in „Annie“ und in einer „Peter Pan“-Inszenierung zu sehen. In der Schule trat er als Rumpelstilzchen in „Grimms Tales“ auf.

Emma Watson

Hermine Granger

Die 14-jährige Emma Watson ist auch im neuen Abenteuer als liebenswerter Bücherwurm Hermine Granger zu sehen.

Im ersten „Harry Potter“-Film spielte Emma ihre erste Profi-Rolle, aber schon als kleines Kind hat sie in etlichen Schulaufführungen großes Lob eingeheimst.

Ihre hervorragende Darstellung der Hermine brachte Emma weltweit eine riesige Fangemeinde ein - außerdem gewann sie den renommierten AOL Award als Beste Nebendarstellerin in „Harry Potter and the Chamber of Secrets“ (Harry Potter und die Kammer des Schreckens).

Emma ist neben ihrer Begeisterung für die Filmarbeit auch eine begabte Hockeyspielerin - sie engagiert sich neben dem Unterricht in allen möglichen sportlichen Schulaktivitäten, zum Beispiel Netzball, Tennis, Schlagball und Leichtatlethik. Außerdem interessiert sie sich für Kunst - ihre Studiogarderobe läuft den anderen in Bezug auf Farbenpracht und Einfallsreichtum eindeutig den Rang ab!

Ihre Hobbies: Brad Pitt, Unternehmungen mit Freunden, Brad Pitt, Musik, vor allem von ihren Lieblingssängern Alanis Morrisette und Justin Timberlake, Brad Pitt, moderner Tanz, Ballett und Stepptanz und... Brad Pitt!

Tom Felton

Draco Malfoy

Der 16-jährige Tom ist wieder als Harry Potters Erzfeind und Slytherin-Schüler Draco Malfoy zu sehen.

Tom arbeitet bereits seit acht Jahren als Profi-Schauspieler. Sein Kinodebüt gab er 1996 als Peagreen in Peter Hewitts „The Borrowers“ (Ein Fall für die Borger). Unter anderem spielte er 1999 Jodie Fosters Leinwandsohn Louis in „Anna & the King“ (Anna und der König).

Außerdem ist er in zwei beliebten britischen Fernsehserien aufgetreten: als James in „Bugs“ (Bugs - Die Spezialisten) und als Thomas Ingham neben Clive Owen in „Second Sight“ (Second Sight - Das Auge des Gesetzes). Hauptrollen übernahm er in zwei Hörspielen für die BBC: als Ioeth in „The Wizard of Earthsea“ und als Hercule in „Heres to Everyone“.

Aufmerksamkeit erregte Tom erstmals 1995 in einer Reihe wichtiger Fernsehwerbespots. Schon früh bewährte er sich als Darsteller. Und in jeder freien Minute angelt er begeistert Karpfen.

Robbi Coltrane

Rubeus Hagrid

Coltrane gehört zu den aktivsten und angesehensten britischen Film- und Fernsehschauspielern. In den 30 Jahren seiner Karriere hat er zahlreiche Preise gewonnen. Bisher hat er 38 Kinofilme gedreht, darunter „Harry Potter and the Sorcerers Stone“ (Harry Potter und der Stein der Weisen) und „Harry Potter and the Chamber of Secrets“ (Harry Potter und die Kammer des Schreckens). Mit dem ersten Film wurde er für den British Academy Award (BAFTA) und den Preis der Londoner Filmkritiker nominiert, und er gewann den Preis als Bester schottischer Darsteller.

Weitere Filme: Allen and Albert Hughes „From Hell“ (From Hell), die Bond-Filme „The World Is Not Enough“ (James Bond 007 - Die Welt ist nicht genug) und „GoldenEye“ (James Bond 007 - Goldeneye) in der Rolle des Valentin Zukovsky, für Warner Bros. Pictures „Message in a Bottle“ (Message in a Bottle), „Buddy“ (Buddy - Mein haariger Freund), „The Pope Must Die“ (Ein Papst zum Küssen), „Henry V“ (Henry V.), „Let It Ride“ (Alles auf Sieg), „Absolute Beginners“ (Absolute Beginners), „Defense of the Realm“ (Atom, Lüge und was kommt danach?, auch: Button - Im Sumpf der Atommafia), „Mona Lisa“ (Mona Lisa) und „Nuns on the Run“ (Nonnen auf der Flucht), der ihm 1991 bei den British Film Awards der Zeitung Evening Standard den Peter Sellers Award for Comedy einbrachte.

Seine wohl populärste Rolle spielt Coltrane als Fitz in der international gepriesenen und sehr beliebten Fernsehserie „Cracker“ (Für alle Fälle Fitz). Die drei Staffeln der phänomenal erfolgreichen Serie haben eine beeindruckende Anzahl von Preisen eingeheimst, darunter 1995 und 1996 den BAFTA für die Beste Dramatische Serie; den Royal Television Society Award als Bestes Drama; 1993 den Preis für die Beste Serie von der Broadcasting Press Guild (Gewerkschaft der Rundfunkpresse) und den amerikanischen Kabel-TV-Preis ACE für den Besten TV-Film/Miniserie.

Coltrane selbst wurde für seine Darstellung des abgebrühten, Sprüche klopfenden Polizeipsychologen mit Preisen geradezu überhäuft. Den BAFTA für den Besten TV-Darsteller gewann er unglaubliche drei Jahre hintereinander (1994, 1995 und 1996); 1993 den Preis als Bester Darsteller von der Broadcasting Press Guild; 1994 die Silberne Nymphe als Bester Darsteller auf dem Television Festival Monte Carlo; 1994 den Darstellerpreis der Royal Television Society; den Darstellerpreis der französischen Festival International de Programmes Audiovisuels (FIPA) und den ACE-Darstellerpreis.

Aktuell tritt er in der von der Kritik gefeierten zweiteiligen ITV-Miniserie „Planman“ auf - er spielt die Hauptrolle und fungiert auch als Executive Producer.

Bekannt wurde Coltrane 1978 in dem Stück „Slab Boys“ am Londoner Traverse Theatre und am Hampstead Theatre, bevor er sich Anfang der 80er-Jahre mit Auftritten in „Alfresco“, „Kick up the Eighties“, „Laugh I Nearly Paid My Licence Fee“ und „Saturday Night Live“ sehr schnell in der Comedy-Szene etablierte.

Er ist in 13 Folgen der britischen Serie „Comic Strip“ aufgetreten, außerdem in zahlreichen weiteren Serien, zum Beispiel in der dritten Staffel von „Blackadder“ (Blackadder) und in „Blackadder Christmas Special“ (Black Adders Weihnachtsgeschichte; auch: Black Adders Schwarze Weihnacht). Außerdem wurde er als Danny McGlone in Tony Smiths „Tutti Frutti“ in der Kategorie Bester Darsteller für den BAFTA nominiert.

Michael Gambon

Albus Dumbledore

Gambons Karriere begann 1963 am Edwards/MacLiammoir Gate Theatre in Dublin. Er gehörte zum Originalensemble der National Theatre Company am Old Vic unter Lawrence Olivier und trat in vielen Stücken auf, bevor er nach Birmingham ging, wo er den „Othello“ (Othello) spielte.

In den folgenden 40 Jahren hat sich Gambon als einer der größten Bühnendarsteller seiner Zeit etabliert - er gewann den Olivier Award mit Alan Ayckbourns „A Chorus of Disapproval“ (Ein Chor der Entrüstung), „The Life of Galileo“ (Leben des Galilei) und „Volpone“ (Volpone oder Der Fuchs). Für letztere Rolle erhielt er 1995 auch den Darstellerpreis der Londoner Tageszeitung Evening Standard.

Filmfans kennen ihn als Hauptdarsteller in Peter Greenaways „The Cook, the Thief, His Wife and Her Lover“ (Der Koch, der Dieb, seine Frau und ihr Liebhaber). Seitdem spielte er in „The Gambler“ (Dunkle Tage in St. Petersburg), „Dancing at Lughnasa“ (Tanz in die Freiheit; auch: Ein Sommer und eine Nacht), „Plunkett & Mcleane“ (Plunkett & Mcleane), „The Last September“, „Tim Burtons Sleepy Hollow“ (Sleepy Hollow - Köpfe werden rollen), „The Insider“ (The Insider), „High Heels Low Lifes“ (Verbrechen verführt), „Charlotte Gray“ (Die Liebe der Charlotte Gray), Robert Altmans „Gosford Park“ (Gosford Park), John Frankenheimers „Path to War“, Conor McPhersons „The Actors“, Mike Nichols „Angels in America“ und Kevin Costners „Open Range“ (Open Range - Weites Land).

Seine wohl schönste Rolle verkörperte Gambon in Dennis Potters TV-Serie „The Singing Detective“ (Der singende Detektiv). Dafür wurde er als Bester Darsteller von der British Film Academy (BAFTA), der Broadcasting Press Guild (Gewerkschaft der Rundfunkkritiker) und der Royal Television Society ausgezeichnet. Weitere Fernsehrollen übernahm er auf BBC in „Wives and Daughters“, in Charles Sturridges gefeiertem „Longitude“ (Längengrad) und zuletzt in Stephen Poliakoffs „A Family Tree“.

Zu Gambons zahlreichen Bühnenauftritten gehören die Titelrollen in „Macbeth“ (Macbeth), „Coriolanus“ (Coriolanus) und „Othello“, Simon Grays „Otherwise Engaged“, Alan Ayckbourns „The Norman Conquests“ (Normans Eroberungen), „Just Between Ourselves“ (Ganz unter uns) und „Man of the Moment“, neben Ralph Richardson in „Alices Boys“, Harold Pinters „Old Times“ (Alte Zeiten), die Titelrolle in „Uncle Vanya“ (Onkel Wanja) und „Veterans Day“ mit Jack Lemmon.

Im Ensemble der Royal Shakespeare Company übernahm er die Hauptrollen in Harold Pinters „Betrayal“ (Betrogen) und „Mountain Language“, Simon Grays „Close of Play“ (Ende des Spiels), Christopher Hamptons „Tales From Hollywood“, Ayckbourns „Sisterly Feelings“ (Je nachdem, wer mit wem) und „A Small Family Business“ sowie David Hares „Skylight“ (im Londoner West End und auch am Broadway). Weitere Hauptrollen: „Richard III“ (König Richard III.), „Othello“, „Tons of Money“, „A View From the Bridge“ (Blick von der Brücke) und Yasmina Rezas „Unexpected Man“ (das vom Theater Barbican ins West End wechselte). Aktuell trat er in Nicholas Hytners „Cressida“-Inszenierung am Almeida Theatre, Patrick Marbers Inszenierung „The Caretaker“ (Der Hausmeister) im West End und Stephen Daldrys „A Number“ am Royal Court auf.

Richard Griffiths

Vernon Dursley

Griffiths zählt zu den bekanntesten und beliebtesten Schauspielern des britischen Films und Fernsehens. Er hat in den vergangenen 20 Jahren in etlichen Spielfilmen mitgewirkt - seine wohl bekanntesten Rollen spielte er in „Withnail & I“ und aktuell in Tim Burtons „Sleepy Hollow“ (Sleepy Hollow - Köpfe werden rollen).

Zu seinen wichtigen Filmauftritten gehören außerdem „Chariots of Fire“ (Die Stunde des Siegers), „The French Lieutenants Woman“ (Die Geliebte des französischen Leutnants), „Gandhi“ (Gandhi), „Greystoke“ (Greystoke - Die Legende von Tarzan, Herr der Affen), „Gorky Park“ (Gorky Park), „A Private Function“ (Magere Zeiten), „Shanghai Surprise“ (Shanghai Surprise), „King Ralph“ (King Ralph), „Blame It on the Bellboy“ (Irren ist mörderisch), „Naked Gun 2 1/2 (Die nackte Kanone 2 1/2); „Funny Bones“ (Funny Bones), „Superman II“ (Superman II - Allein gegen alle) und Don Boyds „Goldeneye“.

In Großbritannien schätzt man Griffiths vor allem wegen seiner BBC-Serien „Pie in the Sky“ und „Hope & Glory“ (die zweite Staffel ist gerade fertiggestellt). Weitere bedeutende TV-Auftritte absolvierte er auf BBC in „Gormenghast“, in „Inspector Morse“, „In the Red“, „Ted and Ralph“, „Amnesty“, „Bird of Prey“, „The Cleopatras“, „Merry Wives of Windsor“, „The Marksman“, „Mr Wakefields Crusade“, „Nobodys Perfect“ und „Whoops Apocolypse“ für London Weekend Television, für Thames Television in „Ffizz“, für Central „A Kind of Living“ und für Granada in „El Cid“.

Auch als Bühnendarsteller hat Griffiths einen guten Namen. Mit der Royal Shakespeare Company trat er in „The White Guard“, „Once in a Lifetime“, „Henry VIII“ (König Heinrich VIII.), „Volpone“ (Volpone oder Der Fuchs) und „Red Star“ auf. Zu seinen weiteren Theaterrollen gehören „Heartbreak House“ (Haus Herzenstod), „Galileo“ (Galileo Galilei) und „Rules of the Game“ jeweils am Londoner Almeida Theatre sowie „Art“ (Kunst), „Katherine Howard“, „The Man Who Came to Dinner“ (Der Mann, der zum Essen kam), Verdis „Messiah“ (Messias) und aktuell „Luther“ am Royal National Theatre.

Gary Oldman

Sirius Black

1979 begann Oldman seine Karriere mit zahlreichen Auftritten an Londoner Bühnen. Zwischen 1985 und 1989 war er nur am Londoner Royal Court beschäftigt. 1985 zeichnete ihn das Magazin Time Out für seine Leistung in „The Popes Wedding“ als Bester Nachwuchsdarsteller aus. Im selben Jahr teilte er sich den Darstellerpreis der Londoner Kritiker mit Sir Anthony Hopkins.

Heute gilt er als einer der renommiertesten und begabtesten Filmschauspieler. Zu sehen war er unter anderem in Ridley Scotts „Hannibal“ (Hannibal), Oliver Stones „JFK“ (John F. Kennedy - Tatort Dallas), Tony Scotts „True Romance“ (True Romance), Luc Bessons „Léon“ (Léon - Der Profi), Francis Ford Coppolas „Bram Stokers Dracula“ (Bram Stokers Dracula) und als Beethoven in „Immortal Beloved“ (Ludwig van B. - Meine unsterbliche Geliebte).

1997 und 1998 trat Oldman in „The Fifth Element“ (Das fünfte Element), „Air Force One“ (Air Force One) und „Lost in Space“ (Lost in Space) auf. Durch diese Filme und Coppolas „Dracula“ stieg er in die kleine Gruppe von Schauspielern auf, die schon viermal mit ihren Filmen am Startwochenende Platz eins der Kinocharts erreichten.

1995 gründete Oldman mit Manager und Produktionspartner Douglas Urbanski die Produktionsfirma The SE8 Group, die Oldmans Regiedebüt „Nil by Mouth“ (von ihm auch geschrieben) produzierte. Der Film eröffnete 1997 den Wettbewerb des 50. Filmfestival in Cannes, und Kathy Burke wurde als Beste Darstellerin ausgezeichnet. Oldman selbst gewann auf dem Edinburgh Film Festival 1997 den Regiepreis von Channel 4.

1998 wurde „Nil by Mouth“ von der British Film Academy (BAFTA) als Bester britischer Film und für das Beste Drehbuch ausgezeichnet. Außerdem erhielt er Nominierungen in den Kategorien Bester Darsteller und Beste Darstellerin.

Weitere wichtige Filmrollen spielte Oldman in „Sid & Nancy“ (Sid & Nancy), Stephen Frears „Prick Up Your Ears“ (Prick Up Your Ears; auch: Das stürmische Leben des Joe Orton), Tom Stoppards „Rosencrantz and Guildenstern are Dead“ (Rosenkranz & Güldenstern); Nic Roeg and Dennis Potters „Track 29“ (Track 29 - Ein gefährliches Spiel), „Criminal Law“ (Der Frauenmörder), „Chattahoochee“ (Chattahoochee), „Murder in the First“ (Murder in the First) und „State of Grace“ (Im Vorhof der Hölle). 1999 betreute Oldman als Executive Producer den SE8 Group/Douglas Urbanski-Film „The Contender“ (Rufmord - Jenseits der Moral), der drei Oscar-Nominierungen erhielt. Oldman selbst übernahm eine der Hauptrollen.

Fans der Fernsehserie „Friends“ (Friends) erinnern sich an Oldmans Gastauftritt als alkoholisierter Schauspieler - für diese Leistung bekam er eine Emmy-Nominierung. Auf dem Bildschirm war er auch in Mike Leighs „Meantime“ (Meantime) und in „The Firm“ zu sehen, den der inzwischen verstorbene Alan Clarke inszenierte.

Alan Rickman

Professor Snape

Alan Rickman gehört zu den bedeutendsten britischen Film-, Fernseh- und Theaterdarstellern. Er hat sich mit höchst unterschiedlichen Rollen in aller Welt einen guten Namen gemacht: „Die Hard“ (Stirb langsam), „An Awfully Big Adventure“ (Eine sachliche Romanze), „Bob Roberts“ (Bob Roberts), „Truly Madly Deeply“ (Wie verrückt & aus tiefstem Herzen), „Close My Eyes“ (Schließe meine Augen, begehre oder töte mich), „The January Man“ (Im Zeichen der Jungfrau) und „Galaxy Quest“ (Galaxy Quest - Planlos durchs Weltall).

Die Titelrolle in „Mesmer“ (Mesmer) brachte ihm den Darstellerpreis auf dem Filmfestival in Montreal ein. Nominierungen der British Academy of Film and Television Arts (BAFTA) erhielt er für „Sense & Sensibility“ (Sinn und Sinnlichkeit) und „Michael Collins“ (Michael Collins). Diesen Preis gewann er als Bester Nebendarsteller in „Robin Hood: Prince of Thieves“ (Robin Hood - König der Diebe). Der Evening Standard kürte ihn mit seinen Rollen in „Truly Madly Deeply“, „Close My Eyes“ und „Robin Hood: Prince of Thieves“ zum Filmschauspieler des Jahres. Aktuelle Filme: „Blow Dry“ (Über kurz oder lang); „The Search for John Gissing“ und „Play“ (den Anthony Minghella für das Großprojekt „Beckett on Film“ inszenierte).

Als rätselhafter russischer Mönch und Titelheld in dem HBO-Film „Rasputin“ (Rasputin) gewann Rickman 1996 den Emmy, den Golden Globe und als Hervorragender Hauptdarsteller den Preis der Screen Actors Guild (Gewerkschaft der Filmschauspieler). Weitere Fernsehrollen übernahm er in „Benefactors“, „Revolutionary Witness“, „Spirit of Man“, „Pity in History“, „Barchester Chronicles“, „Busted“, „Therese Raquin“ und „Romeo & Juliet“ (Romeo & Julia).

Als Regisseur inszenierte Rickman „Wax Acts“ mit Ruby Wax im Londoner West End und Sharman MacDonalds Stück „The Winter Guest“ sowohl am West Yorkshire Playhouse als auch am Almeida Theatre in London. Mit MacDonald schrieb er dann auch das Drehbuch der Filmversion, die er selbst mit Emma Thompson in der Hauptrolle inszenierte. Der Film lief im Wettbewerb in Venedig und gewann drei Preise. Auf dem Chicago Film Festival wurde er als Bester Film ausgezeichnet.

Auch für seine Bühnenauftritte wird Rickman mit Recht gerühmt. Als Mitglied der Royal Shakespeare Company spielte er die Hauptrolle in „Les Liaisons Dangereuses“ (Gefährliche Liebschaften) im West End und auch am Broadway, wo er für den Tony nominiert wurde. Weitere Rollen mit der RSC: „Mephisto“, „Troilus and Cressida“ (Troilus und Cressida), „As You Like It“ (Wie es euch gefällt), „Loves Labours Lost“ (Verlorene Liebesmüh), „Antony & Cleopatra“ (Antonius und Kleopatra), „Captain Swing“ und „The Tempest“ (Der Sturm). Er hat sich aber vorwiegend auf zeitgenössisches Theater konzentriert: „Fears and Miseries of the Third Reich“ am Glasgow Citizens Theatre, „The Carnation Game“ und „The Summer Party“ am Crucible in Sheffield, „Commitments“ und „The Last Elephant“ am Bush Theatre, „Bad Language“ im Hampstead Theatre Club, „The Grass Widow“, „The Lucky Chance“ und „The Seagull“ (Die Möwe) am Royal Court.

Am National Theatre übernahm Rickman die Hauptrolle in „Antony & Cleopatra“, und in den Riverside Studios spielte er die Titelrolle in „Hamlet“ (Hamlet) unter der Regie von Robert Sturua, dem gefeierten Regisseur des georgischen Rustaveli-Theaters. Dreimal ist Rickman auf dem Edinburgh Festival aufgetreten: in dem Doppelprogramm „The Devil Is an Ass“ und „Measure for Measure“ (Maß für Maß), mit dem er auch auf Europatournee ging, in „Brothers Karamazov“ (Die Brüder Karamasow) mit anschließender Tournee durch die UdSSR, und in Yukio Ninagawas „Tango at the End of Winter“, das später im Londoner West End lief und Rickman den Darstellerpreis der Zeitschrift Time Out einbrachte.

Aktuell trat Rickman in der viel gepriesenen West-End-Inszenierung von Noel Cowards „Private Lives“ (Intimitäten) auf. Er gewann den Preis des Variety Clubs und den Theatre Goers Award als Bester Darsteller, außerdem wurde er für den Olivier Award und den Preis der Londoner Tageszeitung Evening Standard nominiert. Das Stück war im Albery Theatre während der gesamten Spielzeit ausverkauft und wurde dann vom Broadway übernommen, wo Rickman eine Tony-Nominierung in der Kategorie Bester Darsteller erhielt.

Anschließend trat er in London in Richard Curtis „Love, Actually“ (Tatsächlich Liebe) auf.

Fiona Shaw

Petunia Dursley

Als eine der führenden und berühmtesten Bühnendarstellerinnen Englands erhielt Fiona Shaw kürzlich den Preis der Tageszeitung Evening Standard für ihre hervorragende Darstellung der „Medea“ (Medea) im Londoner West End. In New York erhielt sie für diese Rolle den Obie und eine Nominierung für den Tony.

1990 gewann sie den Laurence Olivier Award als Beste Darstellerin für ihre Rolle als Rosalind in „As You Like It“ (Wie es euch gefällt). Den gleichen Preis sowie den Preis der Londoner Kritiker erhielt sie für ihre Darstellung in „The Good Person of Sechuan“ (Der gute Mensch von Sezuan). Einen dritten Laurence Olivier Award und einen weiteren Preis der Londoner Kritiker bekam sie als „Electra“ (Elektra, 1990). 1992 folgte der Preis der Londoner Kritiker für ihre Darstellung der Titelrolle in „Hedda Gabler“ (Hedda Gabler). 1993 wurde sie für Stephen Daldrys „Machinal“ abermals mit dem Laurence Olivier Award und dazu als Beste Theaterdarstellerin mit dem Preis des Evening Standard ausgezeichnet.

Weitere wichtige Bühnenrollen übernahm sie in „The Prime of Miss Jean Brodie“ (Die Lehrerin; auch: Die Blütezeit der Miss Jean Brodie), „The Way of the World“ (Der Lauf der Welt) und „Richard II“ (König Richard II.) am Royal National Theatre, außerdem ging sie auf Welttournee mit „The Wasteland“ (Das wüste Land) und spielte in „The Rivals“ (Die Nebenbuhler), „Bloody Poetry and Philistines“, „Les Liaisons Dangereuses“ (Gefährliche Liebschaften), „Mephisto“, „Much Ado About Nothing“ (Viel Lärm um nichts), „The Merchant of Venice“ (Der Kaufmann von Venedig), „Hyde Park“ und „The Taming of the Shrew“ (Der Widerspenstigen Zähmung) mit der Royal Shakespeare Company.

Shaw hat sich auch als Regisseurin profiliert: Sie inszenierte G.B. Shaws „The Widowers Houses“ (Die Häuser des Herrn Sartorius) für die National Theatre Education Tour und „Hamlet“ (Hamlet) am irischen National Theatre.

Ihre bedeutendsten Filmauftritte absolvierte sie in Jim Sheridans „My Left Foot“ (Mein linker Fuß); Bob Rafelsons „Mountains of the Moon“ (Das Land der schwarzen Sonne); Hanif Kureishis „London Kills Me“ (London Kills Me; auch: London schafft alle); Franco Zeffirellis „Jane Eyre“ (Jane Eyre); Neil Jordans „The Butcher Boy“ (The Butcher Boy - Der Schlächterbursche); Deborah Warners „The Last September“ und zuletzt Clare Peploes „The Triumph of Love“.

Die gefeierten Inszenierungen von „Hedda Gabler“ und „The Wasteland“ wurden von der BBC fürs Fernsehen aufgezeichnet. Auf dem Bildschirm war Shaw auch in Danny Boyles „For the Greater Good“; Roger Michells „Persuasion“ (Jane Austens Verführung); Andy Wilsons „Gormenghast“ und als Star in Lynda La Plantes „Mind Games“ zu sehen.

1997 bekam Shaw die Ehrendoktorwürde der National University of Ireland und war Gastprofessorin für Theater an der University of Cork. 2001 verlieh ihr das Trinity College Dublin die Ehrendoktorwürde. In Frankreich wurde sie mit dem Ordre des arts et des lettres geehrt, in England mit dem Orden Commander of the British Empire. Derzeit probt Shaw unter der Regie von Peter Stein „The Seagull“ (Die Möwe) für das Edinburgh Festival.

Dame Maggie Smith

Professorin McGonagall

Dame Maggie Smith ist ganz einfach eine der größten Schauspielerinnen der Welt - auf Bühne und Leinwand. Sie wird von ihren Kollegen und ihrem Publikum gleichermaßen verehrt. Zu ihren zahllosen Auszeichnungen gehören zwei Oscars und die Orden Commander of the British Empire und Dame of the British Empire.

Mit ihrer aktuellen Rolle in Robert Altmans gefeiertem „Gosford Park“ (Gosford Park) wurde sie für den Oscar, den Golden Globe und den British Academy Award nominiert.

Ihre erste Theaterrolle spielte sie 1952 in der Oxford University Drama Society. Als Profi trat sie erstmals 1956 in der New Yorker „New Faces“-Revue auf. 1959 wurde sie in die Old Vic Company aufgenommen und begann sofort Preise zu sammeln. 1962 gewann sie den Darstellerinnenpreis des Evening Standard als Doreen in „The Private Ear“ und als Belinda in „The Public Eye“.

1963 wurde sie Ensemblemitglied am National Theatre und spielte neben Laurence Olivier als „Othello“ die Desdemona. Weitere Erfolge verbuchte sie mit „Black Comedy“, „Miss Julie“ (Fräulein Julie), „The Country Wife“ (Die Unschuld vom Lande), „The Beaux Stratagem“ (Stutzerlist) und „Much Ado About Nothing“ (Viel Lärm um nichts).

Doch es war ihre Darstellung in „The Prime of Miss Jean Brodie“ (Die besten Jahre der Miss Jean Brodie), mit der sie 1969 schlagartig dem großen Kinopublikum bekannt wurde. Sie gewann den Oscar und den Preis als Beste Darstellerin der Society of Film and TV Arts. Anschließend spielte sie in den Filmen „Travels With My Aunt“ (Oscar-Nominierung in der Kategorie Beste Darstellerin) und „Death on the Nile“ (Tod auf dem Nil). 1977 gewann Smith ihren zweiten Oscar und den Golden Globe mit Neil Simons „California Suite“ (Das verrückte California-Hotel).

Begeisterungsstürme löste auch Alan Bennetts „A Private Function“ (Magere Zeiten; mit Partner Michael Palin) aus: Sie erhielt den Preis der British Academy of Film and Television Arts (BAFTA), den Golden Globe, den Preis des Variety Clubs und ihre fünfte Oscar-Nominierung. Weitere Erfolge: Merchant/Ivorys „A Room With a View“ (Zimmer mit Aussicht), „The Lonely Passion of Judith Hearne“ (Die große Sehnsucht der Judith Hearne; BAFTA als Beste Darstellerin), Steven Spielbergs „Hook“ (Hook), „Sister Act“ (Sister Act - Eine himmlische Karriere), „The Secret Garden“ (Der geheime Garten), „Richard III“ (Richard III.), „The First Wives Club“ (Der Club der Teufelinnen), „Washington Square“ (Washington Square), „Tea With Mussolini“ (Tea mit Mussolini; ein weiterer BAFTA als Beste Darstellerin), „The Last September“ und Callie Khouris „The Divine Secrets of the Ya-Ya Sisterhood“ (Die göttlichen Geheimnisse der Ya-Ya Schwestern) neben Sandra Bullock. Aktuell trat sie neben Chris Cooper in „My House in Umbria“ (Mein Haus in Umbrien) auf.

Während ihrer glänzenden Film- und Fernsehkarriere ist Smith der Bühne immer treu geblieben. Die Titelrolle in „Hedda Gabler“ (Hedda Gabler) spielte sie 1970. Ihren zweiten Variety Club Award als Beste Darstellerin gewann sie als Mrs. Millamant in „The Way of the World“ (Der Lauf der Welt). Theaterrollen übernahm sie auch in „Night and Day“ (Nacht und Tag) und Edna OBriens „Virginia“ (Virginia). Letzteres Stück brachte ihr den Evening Standard-Preis als Beste Bühnendarstellerin ein. Weitere bedeutende Bühnenauftritte: „The Interpreters“, „Infernal Machine“, „Coming in to Land“, „Lettice and Lovage“ (Lettice und Liebstöckel; ausgezeichnet mit dem Tony für die Beste Darstellerin), „The Importance of Being Earnest“ (Bunbury), „Three Tall Women“ (ausgezeichnet mit dem Evening Standard-Preis als Beste Darstellerin), „A Delicate Balance“ (Empfindliches Gleichgewicht) und Alan Bennetts „Lady in the Van“. Aktuell war sie neben Judi Dench in David Hares „The Breath of Life“ zu sehen.

Zu ihren wesentlichen Fernsehauftritten zählen „Mrs. Silly“ für Granada Television, ausgezeichnet mit dem BAFTA für die Beste TV-Darstellerin, „Memento Mori“ (Memento) auf BBC, „Suddenly Last Summer“ und „Talking Heads: Bed Among the Lentils“, ausgezeichnet mit dem Darstellerinnenpreis der Royal Television Society, sowie aktuell auf BBC „All the Kings Men“ und „David Copperfield“.

1970 erhielt Smith den Orden Commander of the British Empire (CBE), 1990 wurde sie zur Dame Maggie Smith erhoben, als sie mit dem DBS geehrt wurde. 1991 wurde sie mit dem Shakespeare-Preis der Stadt Hamburg ausgezeichnet, sie ist Ehrenmitglied des British Film Institute und erhielt 1993 den Silbernen BAFTA. Sie ist Ehrendoktorin der Literatur der Cambridge University und St. Andrews und Schirmherrin der Jane Austen Society.

Timothy Spall

Peter Pettigrew

Seit über 20 Jahren ist Spalls Gesicht den Film- und Fernsehzuschauern bekannt - berühmt wurde er als glückloser Barry in der BBC-TV-Serie „Auf Wiedersehen Pet“. Seitdem ist er in über 30 Filmen aufgetreten, darunter in Mike Leighs „Secrets and Lies“ (Lügen und Geheimnisse) und „Topsy Turvy“ (Topsy Turvy - Auf den Kopf gestellt), mit denen Spall jeweils für den British Academy Award (BAFTA) und den Preis der Londoner Filmkritiker nominiert wurde. Für den British Independent Film Award und den Preis der Filmkritiker wurde er in der Kategorie Bester Darsteller beziehungsweise Bester Nebendarsteller mit seinem Auftritt in Peter Cattaneos „Lucky Break“ (Lucky Break) nominiert. Nominierungen für den British Industry Film Award und den europäischen Filmpreis brachte ihm Leighs „All or Nothing“ (All or Nothing) ein.

Zu Spalls zahlreichen Filmauftritten gehören Cameron Crowes „Vanilla Sky“ (Vanilla Sky), Kenneth Branaghs Musical-Fassung von „Loves Labours Lost“ (Verlorene Liebesmüh) und Branaghs „Hamlet“ (Hamlet), Mike Leighs „Life Is Sweet“ (Life Is Sweet), Bernardo Bertoluccis „The Sheltering Sky“ (Der Himmel über der Wüste), Clint Eastwoods „White Hunter, Black Heart“ (Weißer Jäger, schwarzes Herz), Richard Loncraines „My House in Umbria“ (Mein Haus in Umbrien), Douglas McGraths „Nicholas Nickleby“ (Nicholas Nickleby), Stephen Hereks „Rock Star“ (Rock Star), Christopher Miles „The Clandestine Marriage“, Brian Gibsons „Still Crazy“ (Still Crazy) und Simon Wincers „Young Indie“ (Die Abenteuer des jungen Indiana Jones).

Auch mit Fernsehdramen hat sich Spall einen hervorragenden Namen gemacht. Mit seiner Rolle als Mr. Venus in Julian Farinos von der Kritik gefeierter BBC-Verfilmung von Charles Dickens Roman „Our Mutual Friend“ wurde Spall in der Kategorie Bester Darsteller für den BAFTA nominiert. Als Bester Darsteller wurde er von der Broadcasting Press Guild TV (Gewerkschaft der TV-Kritiker) ausgezeichnet. Stephen Poliakoffs „Shooting the Past“ brachte ihm die Darstellerpreise Cinéma Tout Ecran und Prix dItalie ein. BAFTA-Nominierungen bekam er für „Shooting the Past“ und Danny Boyles „Vacuuming Completely Nude in Paradise“ (Splitternackt staubsaugen im Paradies).

Neben seinen Film- und Fernsehrollen schätzt das Publikum aber auch Spalls Bühnendarstellungen, darunter in Stephen Daldrys „This Is a Chair at the Royal Court“, Robert LePages Inszenierung von „A Midsummer Nights Dream“ (Ein Sommernachtstraum) am National Theatre, Mike Leighs „Smelling a Rat“, Trevor Nunns „The Three Sisters“ (Drei Schwestern), „Nicholas Nickleby“, „Merry Wives of Windsor“ (Die lustigen Weiber von Windsor) mit der Royal Shakespeare Company und David Jones „Baal“ (Baal), ebenfalls mit der Royal Shakespeare Company.

David Thewlis

Professor Lupin

Thewlis zählt zweifellos zu den vielseitigsten britischen Schauspielern. Mit seinem überwältigenden Auftritt in Mike Leighs „Naked“ (Nackt) wurde er über Nacht zum Favoriten bei Kritikern und Publikum. In den letzten Jahren übernahm er Rollen in Nick Loves „Goodbye Charlie Bright“, Paul McGuigans „Gangster No. 1“ (Gangster No. 1), Peter Hewitts „Whatever Happened to Harold Smith?“, Bernardo Bertoluccis „Besieged“, „The Big Lebowski“ (The Big Lebowski) der Coen-Brüder, David Caffreys „Divorcing Jack“ (Starkey), Jean-Jacques Annauds „Seven Years in Tibet“ (Sieben Jahre in Tibet) und John Frankenheimers „The Island of Dr. Moreau“ (DNA - Die Insel des Dr. Moreau).

Weitere Filme: Agnieszka Hollands „Total Eclipse“ (Total Eclipse - Die Affäre von Rimbaud und Verlaine), Rob Cohens „Dragonheart“ (Dragonheart), Mike Hoffmans „Restoration“ (Zeit der Sinnlichkeit - Restoration), Caroline Thompsons „Black Beauty“ (Black Beauty), David Jones „The Trial“ (Der Prozess), Paul Greengrass „Resurrected“, Beeban Kidrons „Vroom“ (Vroom! - Ab in die Freiheit) sowie Mike Leighs „The Short and Curlies“ und „Life Is Sweet“ (Life Is Sweet).

Zu Thewlis zahlreichen Fernsehauftritten gehören „Dinotopia“ (Dinotopia), „Endgame“, „Dandelion Dead“, der preisgekrönte „Prime Suspect III“ (Heißer Verdacht: Aktion Soko), „Frank Stubbs“, „Journey to Knock“, „Filipino Dreamgirls“, „Skulduggery“, „A Bit of a Do“, „Road“ und „The Singing Detective“ (Der singende Detektiv) neben Michael Gambon.

Neben seinen Film- und Fernsehrollen spielte Thewlis auf der Bühne in Sam Mendes „The Sea“ am Royal National Theatre, Max Stafford-Clarks „Ice Cream“ am Royal Court, den „Buddy Holly“ am Regal in Greenwich, „Ruffian on the Stairs“/„The Woolley“ in Farnham und „Lady and the Clarinet“ am Kings Head.

Emma Thompson

Professorin Trelawney

Emma Thompson stammt aus London. Ihr Vater war der Theaterleiter Eric Thompson, der auch die erfolgreiche Kinderserie „The Magic Roundabout“ (Das Zauberkarussell) entwickelt hat. Ihre Mutter ist die Schauspielerin Phyllida Law.

Thompson hat in Cambridge Englisch studiert. Während des Studiums gab sie ihr Debüt als Aladdin in der Pantomime „Footlights“, ging mit der „Footlights Revue“ auf Tournee, wurde Footlights-Vizechefin und trat im BBC-TV in „Friday Night, Saturday Morning“ auf. Im Februar 1980 co-produzierte und inszenierte sie in Cambridge die erste Revue „Womans Hour“ ausschließlich mit Frauen (darunter sie selbst). Im Sommer 1981 trat sie in der Footlights-Revue „The Cellar Tapes“ auf, für die sie in Edinburgh mit dem Perrier Pick ausgezeichnet wurde. Die Show wurde später auch auf BBC ausgestrahlt. Neben Griff Rhys Jones wirkte sie im BBC-Rundfunk in vier Staffeln der Comedy-Show „Injury Time“ mit.

1982 drehte sie eine neue Serie für Granada, und zwischendurch stand sie mit „A Sense of Nonsense“ auf der Bühne - die Show war auf dem Edinburgh Festival zu sehen und ging in England auf Tournee.

1983 löste Thompson mit ihren Auftritten in der Granada-TV-Serie „Alfresco“ Begeisterungsstürme aus. Es folgten Jasper Carrotts Wahlnacht-Special auf BBC, Stephen Frys und Hugh Lauries „The Crystal Cube“ auf BBC und „Celebration“ auf Channel 4. Außerdem trat sie mit ihrer eigenen Show „Short Vehicle“ unter der Regie von Humphrey Barclay beim Edinburgh Festival auf. 1984 lief die zweite Staffel von „Alfresco“ sowie eine HBO-Serie.

Thompson gehörte neben Robert Lindsay zur Originalbesetzung des Musicals „Me and My Girl“ in Leicester und ab Februar 1985 im Londoner West End. Im Dezember 1985 lief ihr eigenes TV-Special „Up for Grabs“ auf Channel 4. Im Januar 1986 verließ sie die Besetzung von „Me and My Girl“ und trat in zwei Folgen von „Saturday Live“ auf Channel 4 auf. Anschließend spielte sie in Schottland die Suzi Kettles in der John-Byrne-Serie „Tutti Frutti“ für BBC TV. Dann übernahm sie neben Kenneth Branagh die Rolle der Harriet Pringle in „The Fortunes of War“. Für diese Leistungen gewann sie ihren ersten Darstellerpreis der British Film Academy (BAFTA).

Für die BBC schrieb sie ihre eigene Serie „Thompson“ mit sich selbst in der Hauptrolle, sie wurde Ende 1988 ausgestrahlt. Dann drehte sie den BBC-Film „Knuckle“ unter der Regie von Moira Armstrong. Anschließend folgte Mel Smiths „The Tall Guy“ (Das große Elend) mit Jeff Goldblum und Rowan Atkinson für Working Title. Für die BBC trat sie dann in Michael Darlows „The Winslow Boy“ auf.

Im Dezember 1988 drehte sie für Renaissance Film „Henry V“ (Henry V.) - Regie und Titelrolle Kenneth Branagh. Ein Jahr später spielte sie Alison Porter in „Look Back in Anger“ - das Stück wurde im Londoner Lyric Theatre, Shaftesbury Avenue, von Thames TV aufgezeichnet. Im Herbst 1989 übernahm sie die Rolle der Herzogin in „Impromptu“ (Verliebt in Chopin), den James Lapine mit Judy Davis, Julian Sands und Mandy Patinkin in weiteren Rollen inszenierte.

Thompson wurde dann Mitglied im Ensemble der Renaissance Theatre Company, spielte die Helena in „A Midsummer Nights Dream“ (Ein Sommernachtstraum) und den Narr in „King Lear“ (König Lear). Die Welttournee mit beiden Inszenierungen endete im August 1990 im Londoner Dominion Theatre.

Ende 1990 drehte Thompson in Los Angeles „Dead Again“ (Schatten der Vergangenheit) - Regie und Hauptrolle Kenneth Branagh. Dann war sie als Margaret Schlegel in Merchant/ Ivorys „Howards End“ (Wiedersehen in Howards End) zu sehen - Regie führte James Ivory. Im Dezember trat sie in einer Folge von „Cheers“ (Cheers) auf NBC auf.

1992 spielte sie Maggie in „Peters Friends“ (Peters Friends) - Kenneth Branagh inszenierte für Renaissance -, anschließend in Italien die Beatrice in „Much Ado About Nothing“ (Viel Lärm um nichts) ebenfalls für Renaissance. Nach England zurückgekehrt, begann sie sofort mit den Dreharbeiten zum Merchant/Ivory-Film „The Remains of the Day“ (Was vom Tage übrig blieb) mit Anthony Hopkins - sie spielte die Miss Kenton. Diese Leistung brachte ihr als Nebendarstellerin eine Oscar-Nominierung ein. Es folgte Jim Sheridans „In the Name of the Father“ (Im Namen des Vaters) mit Daniel Day Lewis - darin spielte sie die Verteidigerin Gareth Peirce - diesmal erhielt sie eine Oscar-Nominierung in der Kategorie Beste Darstellerin.

1993 gewann sie mit „Howards End“ den Oscar als Beste Darstellerin, außerdem den Golden Globe, die Preise der Filmkritiker in New York, Los Angeles und der gesamten USA sowie den BAFTA.

Golden-Globe-Nominierungen erhielt Emma Thompson für „Was vom Tage übrig blieb“ und „Im Namen des Vaters“. Eine Nominierung für den Spirit Award des Independent Feature Project West und den American Comedy Award bekam sie für „Viel Lärm um nichts“. Die Londoner Filmkritiker zeichneten sie als Beste Darstellerin für ihre Leistungen in „Was vom Tage übrig blieb“ und „Viel Lärm um nichts“ aus.

1994 drehte sie den in Schottland unabhängig für den öffentlichen US-Kanal produzierten „The Blue Boy“ und Ivan Reitmans Komödie „Junior“ (Junior) mit Arnold Schwarzenegger und Danny DeVito.

1995 übernahm sie die Titelrolle in „Carrington“ (Carrington), Christopher Hamptons Geschichte der seltsamen Liebe zwischen den Künstlern Dora Carrington (Thompson) und Lytton Strachey (Jonathan Pryce) - Hampton verfilmte sein eigenes Drehbuch an Schauplätzen in England.

Für Regisseur Ang Lee schrieb sie die Filmfassung zu Jane Austens Roman „Sense and Sensibility“ (Sinn und Sinnlichkeit) und übernahm selbst eine Hauptrolle. Als Autorin dieses Films gewann sie den Oscar für das Beste Drehbuch nach einer Vorlage, außerdem den Golden Globe, den USC Scripter Award der University of Southern California und die Drehbuchpreise der Writers Guild (Gewerkschaft der Autoren) sowie der Kritiker in Boston, Chicago, Los Angeles, New York und der Rundfunkkritiker. Außerdem wurde sie von der BAFTA nominiert. Als Darstellerin in „Sinn und Sinnlichkeit“ gewann sie ihren dritten BAFTA sowie den Preis des National Board of Review (US-Pendant der FSK), außerdem wurde sie nominiert für den Oscar, den Golden Globe und den Preis der Screen Actors Guild (Gewerkschaft der US-Filmschauspieler).

Es folgten Hauptrollen in den Filmen „The Winter Guest“, den (Erstlings-)Regisseur Alan Rickman in Schottland drehte und in der auch Thompsons Mutter Phyllida Law mitwirkte, Mike Nichols „Primary Colors“ (Mit aller Macht) mit John Travolta, Billy Bob Thornton und Kathy Bates, und der Independent-Film „Judas Kiss“ (Judas Kiss), diesmal mit Alan Rickman als Partner vor der Kamera.

2001 erhielt Thompson begeisterte Kritiken für ihre Zusammenarbeit mit Mike Nichols an dem HBO-TV-Film „Wit“. Sie wurde als Darstellerin für den Preis der Screen Actors Guild, den Golden Globe und den Emmy nominiert. Als Co-Autorin erhielt sie den Humanitas Award sowie Nominierungen für den Emmy und den Golden Globe.

2003 wirkte Thompson in sehr unterschiedlichen Projekten mit: in Mike Nichols von der Kritik gefeierter, preisgekrönter TV-Fassung des Stücks „Angels in America“ mit Meryl Streep und Al Pacino für HBO - Thompson wurde für den Preis der Screen Actors Guild nominiert, in Autor/Regisseur Christopher Hamptons Filmversion von „Imagining Argentina“ mit Antonio Banderas, und in „Love, Actually“ (Tatsächlich Liebe), geschrieben und inszeniert von Richard Curtis - Thompson gewann den renommierten Darstellerpreis der Londoner Tageszeitung Evening Standard und den Empire Award sowie den Preis für die Beste Nebendarstellerin der Londoner Filmkritiker.

Demnächst ist Thompson in der Titelrolle von „Nanny McPhee“ zu sehen - sie steuerte auch das Drehbuch bei. Weitere Hauptrollen übernehmen Colin Firth und Angela Lansbury. Die Produktion entsteht derzeit in England - es handelt sich um die Verfilmung der „Nurse Matilda“-Bücher (Matilda, die seltsame Kinderfrau) von Christianna Brand.

Julie Walters

Mrs. Weasley

Die vielseitig begabte, preisgekrönte Julie Walters hat sich auf der Leinwand und auf dem Bildschirm einen Namen gemacht. Aktuell war sie in Lewis Gilberts „Before You Go“ zu sehen. Als Billys Ballettlehrerin in Stephen Daldrys „Billy Elliot“ (Billy Elliot - I Will Dance) wurde sie für den Oscar und den Golden Globe nominiert und gewann den BAFTA (Preis der British Academy of Film and Television Arts) sowie den Variety Club Award. Berühmt wurde sie mit ihrem Kinodebüt „Educating Rita“ (Rita will es endlich wissen) an der Seite von Michael Caine. Diese Rolle brachte ihr den Golden Globe, den BAFTA, den Variety Club Award als Beste Darstellerin sowie eine Oscar-Nominierung ein.

Ihre Leistung in „Personal Services“ (Personal Service) wurde mit einer BAFTA-Nominierung gewürdigt, und „Stepping Out“ (Stepping Out) brachte ihr Nominierungen für den BAFTA und den Variety Club Award in der Kategorie Beste Nebendarstellerin ein.

Wichtige Filmrollen spielte Julie Walters außerdem in „Calendar Girls“ (Kalender Girls) neben Helen Mirren, „Titanic Town“, „Intimate Relations“ (Bed and Breakfast - Die Miete zahlt der Tod), „Sister, My Sister“ (Sister, My Sister), „Just Like a Woman“ (Just Like a Woman; auch: Unbeschreiblich weiblich), „Prick Up Your Ears“ (Prick Up Your Ears; auch: Das stürmische Leben des Joe Orton), „Buster“ (Buster; neben Phil Collins), „Shell Be Wearing Pink Pyjamas“ und „Killing Dad“.

In Großbritannien wurde Walters durch ihre Fernsehauftritte zusammen mit der Komiker-Kollegin Victoria Wood bekannt. Seitdem spielt sie ernste und komische Rollen: „Julie Walters & Friends“ war in der Kategorie Bestes leichtes Unterhaltungsprogramm für den BAFTA nominiert. Alan Bennetts „Say Something Happened“ und Alan Bleasdales „The Boys From the Black Stuff“ brachten ihr jeweils zusätzliche BAFTA-Nominierungen ein.

Weitere wichtige TV-Auftritte: Kürzlich gewann sie jeweils den BAFTA als Beste Darstellerin für „Murder“ und „My Beautiful Son“, „Dinner Ladies I & II“, „Oliver Twist“, „Jack and the Beanstalk“, „Melissa“ auf BBC, „Brazen Hussies“, Roald Dahls „Little Red Riding Hood“, „Bambino Mio“ (Bambino Mio), „Wide Eyed and Legless“, der ihr eine BAFTA-Nominierung in der Kategorie Beste Darstellerin einbrachte, „The Secret Diary of Adrian Mole“ sowie auf BBC „The Birthday Party“ und das Weihnachts-Special der „All Day Breakfast Show“.

Daneben hat sich Walters auch auf der Theaterbühne profiliert. Sam Shepards „Fool for Love“ (Liebestoll) brachte ihre in der Kategorie Beste Darstellerin eine Nominierung für den Laurence Olivier Award ein. Weitere Bühnenrollen übernahm sie in Willy Russells „Educating Rita“, Tom Stoppards „Jumpers“ (Akrobaten), Alan Bleasdales „Having a Ball“, Terrance McNallys „Frankie & Johnnie“, Sharman MacDonalds „When I Was a Girl I Used to Scream and Shout“ (Als junges Mädchen habe ich ständig geschrien), Tennessee Williams „The Rose Tattoo“ (Die tätowierte Rose) unter der Regie von Peter Hall und Howard Davies preisgekrönte Inszenierung von „All My Sons“ (Alle meine Söhne), für die Walters 2001 als Beste Darstellerin mit dem Laurence Olivier Award ausgezeichnet wurde.

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