Lexikon
Ölmalerei
das Malen mit Ölfarben, deren Bindemittel Lein-, auch Nuss- oder Mohnöle mit Harzbeimischungen sind; in größerem Umfang zuerst im 15. Jahrhundert von den niederländischen Malerbrüdern Hubert und Jan van Eyck geübt; verdrängte im 16. Jahrhundert die Temperamalerei. Bei der Ölmalerei wird das zu bemalende Material (Leinwand, Holz u. a.) zunächst mit einem Leimkreidegrund versehen, dann die Ölfarbe aufgetragen und schließlich das Ganze mit einem Firnisüberzug gegen Lufteinwirkung abgedeckt.
Wissenschaft
Starker Mann, schwache Frau?
Stereotype beeinflussen Diagnose und Behandlung – und damit maßgeblich unsere Gesundheit. von RUTH EISENREICH (Text) und RICARDO RIO RIBEIRO MARTINS (Illustrationen) Ein fünfjähriges Kind sitzt auf dem Schoß seines Vaters. Es trägt ein rotes T-Shirt, Shorts, die halblangen blonden Haare fallen ihm ins Gesicht. „Au!“, ruft das...
Wissenschaft
Tierischer Transport
Zoochorie, die Verbreitung von Samen durch Tiere, formt Ökosysteme und fördert Biodiversität. Ihre Erforschung bringt stetig neue, verblüffende Zusammenhänge ans Licht. von KURT DE SWAAF Wer kennt sie nicht? Die Pflanze mit großen Blättern, an der Kügelchen wachsen, die immer überall hängen bleiben. Ihre erstaunliche...