Lexikon
Eyck
Eyck, Jan van
Jan van Eyck
© wissenmedia
Zusammen mit seinem Bruder und R. Campin begründete Eyck einen neuen Naturalismus in der nordalpinen Malerei: Plastische, individualisierte Figuren agieren in einem kontinuierlichen, von Licht und Farbe erfüllten Bildraum, dessen Gegenstände detailtreu erfasst sind. Die durch eine komplizierte Maltechnik erreichte Leuchtkraft ließ Eyck lange Zeit als Erfinder der Ölmalerei gelten.
Das erste gesicherte Werk ist der von seinem Bruder begonnene und von ihm 1432 vollendete Genter Altar (Gent, St. Bavo). Seine kunstgeschichtliche Bedeutung liegt in dem neuen Verhältnis zur Wirklichkeit: Erstmals werden durch genaue Beobachtung Bildnis, Akt, Stillleben und Landschaft wiedergegeben, zugleich aber noch alle übernommenen symbolischen Werte beibehalten. – Weitere Hauptwerke: Bildnis „Thymotheos“ 1432, London; Ince-Hall-Madonna 1433, Melbourne; Doppelbildnis des Giovanni Arnolfini und seiner Frau 1434, London; Van-der-Paele-Madonna 1436, Brügge; Triptychon mit der Madonna in der Kirche 1437, Dresden; Rolin-Madonna, Paris, Louvre; Lucca-Madonna, Frankfurt am Main.
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