Lexikon
Eyck
Eyck, Jan van
Jan van Eyck
© wissenmedia
Zusammen mit seinem Bruder und R. Campin begründete Eyck einen neuen Naturalismus in der nordalpinen Malerei: Plastische, individualisierte Figuren agieren in einem kontinuierlichen, von Licht und Farbe erfüllten Bildraum, dessen Gegenstände detailtreu erfasst sind. Die durch eine komplizierte Maltechnik erreichte Leuchtkraft ließ Eyck lange Zeit als Erfinder der Ölmalerei gelten.
Das erste gesicherte Werk ist der von seinem Bruder begonnene und von ihm 1432 vollendete Genter Altar (Gent, St. Bavo). Seine kunstgeschichtliche Bedeutung liegt in dem neuen Verhältnis zur Wirklichkeit: Erstmals werden durch genaue Beobachtung Bildnis, Akt, Stillleben und Landschaft wiedergegeben, zugleich aber noch alle übernommenen symbolischen Werte beibehalten. – Weitere Hauptwerke: Bildnis „Thymotheos“ 1432, London; Ince-Hall-Madonna 1433, Melbourne; Doppelbildnis des Giovanni Arnolfini und seiner Frau 1434, London; Van-der-Paele-Madonna 1436, Brügge; Triptychon mit der Madonna in der Kirche 1437, Dresden; Rolin-Madonna, Paris, Louvre; Lucca-Madonna, Frankfurt am Main.
Wissenschaft
Der lange Weg zum Mond
Die meisten Hürden stehen auf der Erde. von RÜDIGER VAAS Das Problem sind nicht die 384.400 Kilometer bis zum Erdbegleiter, sondern die organisatorischen, technischen und finanziellen Hindernisse, die dem Artemis-Programm hauptsächlich im Weg stehen – oder diesen jedenfalls erschweren und verlängern. Der Hauptunterschied zwischen...
Wissenschaft
Lassen sich Heuschreckenschwärme auch ohne Insektizide verhindern?
Schon die Bibel hält fest: Heuschrecken können eine Plage sein und Ernten vernichten. Denn Heuschrecken schwärmen bevorzugt in großen Gruppen aus. Dabei kommunizieren sie über Pheromone miteinander. Jetzt haben Forschende herausgefunden, welche Enzyme im Insektenkörper die Produktion dieser Pheromone regulieren – und mit welchen...