Lexikon
Pheromọne
[
Ektohormonegriechisch
]hormonähnliche Substanzen, die von einem Individuum nach außen abgegeben werden und von einem anderen Individuum gleicher Art wahrgenommen werden, bei dem sie dann eine spezifische Reaktion auslösen. Sie sind in außerordentlich geringen Konzentrationen wirksam. Pheromone sind z. B. die Sexuallockstoffe zahlreicher Insekten, die zur Anlockung der Geschlechter dienen, oder die von der Bienenkönigin ausgeschiedene Substanz, die Arbeiterinnen durch Lecken übernehmen und weitergeben. Solange das Pheromon wirkt, entstehen unfruchtbare Arbeiterinnen; fehlt es, so beginnen die Arbeiterinnen mit der Aufzucht von Königinnen. Ebenfalls durch ein Pheromon der Königin wird der Wabenbau angeregt, während die Produktion von Königinnenzellen zur Aufzucht neuer Königinnen gehemmt wird. Bei den Termiten wird die Ausbildung der Kasten („Arbeiter“, „Soldaten“, Geschlechtstiere) durch Pheromone der Königin ausgelöst. Außerdem können Pheromone Schreck- und Fluchtreaktionen auslösen und zur Markierung von Territorien dienen. Hormon.
Wissenschaft
Zurück zum Mond
Am 20. Juli 1969 landeten die ersten Menschen auf dem Mond, die letzten verließen ihn am 14. Dezember 1972. Seit mehr als 50 Jahren waren nur noch Roboter dort oben. Einer der Hauptgründe dafür ist sicherlich, dass die bemannten Mondmissionen extrem teuer waren: Mehr als 25 Milliarden US-Dollar kostete das Apollo-Programm....
Wissenschaft
Brauchen wir ein Quanteninternet?
Quantentechnologien sind seit einigen Jahren ein sehr aktives Forschungsfeld – und das zurecht. Denn die Nutzung von Quanteneffekten für neue Rechenverfahren, präzisere Messtechnik oder maßgeschneiderte Quantenmaterialien bietet viel praktisches Anwendungspotenzial. Ganz anders sieht es dagegen beim sogenannten Quanteninternet...