Lexikon

Reservatinen

Reservate
vom 17. Jahrhundert an vom Staat eingerichtete, ausschließlich den Indianern vorbehaltene Wohn- und Jagdgebiete in Nordamerika (vereinzelt auch in Südamerika), in denen heute noch etwa 500 000 Indianer leben. Die meisten der von Stammesräten selbst verwalteten Reservationen (in den USA 278, in Kanada rund 2250) wurden Mitte des 19. Jahrhunderts eingerichtet, um die letzten Indianer, die die Vernichtungsfeldzüge überlebt hatten, unter Kontrolle zu bringen und an neuen Aufständen zu hindern. Schlechte wirtschaftliche Verhältnisse (schlechter Boden, wenig Arbeitsmöglichkeiten) und Isolation haben in der Vergangenheit häufig zu Resignation und Anpassung geführt. Durch Rückbesinnung auf die traditionellen Kulturformen und durch Maßnahmen zur Förderung der wirtschaftlichen Autonomie wächst heute in den Reservationen ein neues indianisches Selbstbewusstsein. Reservationen wurden auch in Australien für die Aborigines eingerichtet.
Wissenschaft

Elektronen im fraktalen Gefängnis

Erstmals wurde eine gebrochene Dimensionalität bei Elektronen entdeckt, die in einem atomaren Fraktal eingeschlossen sind. von DIRK EIDEMÜLLER Fraktale Gebilde sind mit ihrer vielfachen Selbstähnlichkeit nicht nur sehr ästhetisch, sondern auch unter mathematischen Gesichtspunkten ziemlich kurios. Dabei sind Fraktale...

Fossil
Wissenschaft

Doch kein Vulkanausbruch im „chinesischen Pompeji“?

Die Yixian-Formation im Nordosten Chinas enthält eine Fülle außergewöhnlich gut konservierter Fossilien aus der Kreidezeit, darunter auch viele Dinosaurier. Bislang ging die Wissenschaft davon aus, dass Vulkanausbrüche für den hervorragenden Erhaltungszustand verantwortlich waren, was der Region den Namen „chinesisches Pompeji“...

Weitere Lexikon Artikel

Weitere Artikel aus der Wissensbibliothek

Weitere Artikel aus dem Wahrig Fremdwörterlexikon

Weitere Artikel aus den Daten der Weltgeschichte

Weitere Artikel aus dem Vornamenlexikon