Lexikon
Weltausstellung
eine Universalausstellung, die unter einem Generalthema von oft philosophischem Einschlag außer einer Bestandsaufnahme auch die Zukunftsperspektiven des technischen und zivilisatorischen Fortschritts aufzeigt; findet in unregelmäßigen Abständen statt und ist international geregelt in der mehrfach ergänzten (zuletzt 1988) „Konvention über internationale Ausstellungen“ von 1928. Fragen im Zusammenhang mit der Zulassung eines Landes zur Veranstaltung einer Weltausstellung entscheidet das „Bureau International des Expositions“, Sitz: Paris. Die erste Weltausstellung fand 1851 in London statt, die erste Weltausstellung in Deutschland 2000 in Hannover, 2005 in Aichi, Japan; Motto der Weltausstellung 2010 in Shanghai: „Eine bessere Stadt, ein besseres Leben“. Seit 2000 ist ein fester Fünfjahresrhythmus in Kraft.
Wissenschaft
„Waffen waren bei Olympia verboten“
Der olympische Friedensgedanke ist ein historisches Vermächtnis der griechischen Antike an die Neuzeit – oder? Der Olympiahistoriker Stephan Wassong räumt mit einigen Missverständnissen auf. Das Gespräch führte ROLF HESSBRÜGGE Herr Prof. Wassong, alle paar Jahre beschwört die Welt den „olympischen Frieden“, den es aber nie zu...
Wissenschaft
Der klügste Mensch, von dem kaum jemand gehört hat
Manchmal tauchen in der Wissenschaftsgeschichte Figuren auf, von denen man meint, sie als die klügsten Menschen auf dem Erdball feiern zu müssen. Der amerikanische Physiker Richard Feynman (1918 bis 1988) wurde von vielen Zeitgenossen so eingeschätzt. Genau wie der aus Ungarn stammende Mathematiker John von Neumann (1903 bis 1957...