Wissensbibliothek
Wie kam der Eisvogel zu seinem Namen?
Die deutsche Bezeichnung »Eisvogel« könnte davon herrühren, dass die Vögel mit ihrem schillernden Gefieder besonders im Winter eine auffällige Erscheinung sind. Poetischer ist die griechische Sage vom Ursprung des Eisvogels: Alkyone, eine Tochter des Windgottes Aiolos, ist die Gattin des Königs Keyx. Als Keyx während einer Seereise ertrinkt, stürzt sie sich aus Verzweiflung ebenfalls in die Fluten. Von ihrer Liebe und Treue beeindruckt, verwandeln die Götter sie und ihren toten Gatten in Eisvögel, in deren angeblicher Brutzeit im Winter Aiolos die Winde schweigen lässt. Aus dem griechischen Namen des Eisvogels »halycon«, was »der auf dem Meer Brütende« bedeutet, wurde später das lateinische »alcedo« abgeleitet, das auch der wissenschaftliche Gattungsname ist.
Satt schon vor dem ersten Bissen
Der Anblick köstlicher Speisen wirkt auf die meisten Menschen appetitanregend. Wer dagegen die neuen Abnehmspritzen nutzt, wird häufig schon satt, wenn er Essen auch nur ansieht. In Versuchen mit Mäusen und Menschen hat eine Studie nun aufgeklärt, welche Vorgänge im Gehirn für diesen Effekt verantwortlich sind. Demnach vermitteln...
Höhere Heilungschancen
Hormonelle Therapien finden in der Medizin vielfache Anwendung. Neue Wirkstoffe versprechen präzisere Therapien bei Brustkrebs. von SIGRID MÄRZ Die Diagnose Brustkrebs bedeutet für die Menschen, die sie erhalten, einen massiven Einschnitt in ihr Leben. Bei Männern ist Brustkrebs selten: Eine von 100 Neuerkrankungen betrifft einen...