Wissensbibliothek

Wie kam der Eisvogel zu seinem Namen?

Die deutsche Bezeichnung »Eisvogel« könnte davon herrühren, dass die Vögel mit ihrem schillernden Gefieder besonders im Winter eine auffällige Erscheinung sind. Poetischer ist die griechische Sage vom Ursprung des Eisvogels: Alkyone, eine Tochter des Windgottes Aiolos, ist die Gattin des Königs Keyx. Als Keyx während einer Seereise ertrinkt, stürzt sie sich aus Verzweiflung ebenfalls in die Fluten. Von ihrer Liebe und Treue beeindruckt, verwandeln die Götter sie und ihren toten Gatten in Eisvögel, in deren angeblicher Brutzeit im Winter Aiolos die Winde schweigen lässt. Aus dem griechischen Namen des Eisvogels »halycon«, was »der auf dem Meer Brütende« bedeutet, wurde später das lateinische »alcedo« abgeleitet, das auch der wissenschaftliche Gattungsname ist.

Lithium, Salinen
Wissenschaft

Begierig nach Lithium

Der Trend zur Elektromobilität lässt den Bedarf an manchen Rohstoffen kräftig steigen – vor allem an Lithium. Bislang wird das Metall nur in wenigen Regionen der Welt gefördert. Doch künftig könnte es auch aus heimischen Quellen kommen. von JAN BERNDORFF Im Licht der Taschenlampe funkeln rundherum die steinernen Wände. Was da...

Nbsp, VR, KI
Wissenschaft

Vor dem Ernstfall

In immer mehr Projekten üben Nachwuchs-Mediziner und -Psychotherapeuten das Diagnostizieren und Behandeln in der virtuellen Realität. von JAN SCHWENKENBECHER Piep-piep. „Ja, hier Schwester Kristin, Behandlungsraum 5“, meldet sich eine Frauenstimme aus dem Funkgerät. „Es geht um den Patienten Billmeier. Der hat gerade einiges an...

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