Wissensbibliothek
Wie kam der Eisvogel zu seinem Namen?
Die deutsche Bezeichnung »Eisvogel« könnte davon herrühren, dass die Vögel mit ihrem schillernden Gefieder besonders im Winter eine auffällige Erscheinung sind. Poetischer ist die griechische Sage vom Ursprung des Eisvogels: Alkyone, eine Tochter des Windgottes Aiolos, ist die Gattin des Königs Keyx. Als Keyx während einer Seereise ertrinkt, stürzt sie sich aus Verzweiflung ebenfalls in die Fluten. Von ihrer Liebe und Treue beeindruckt, verwandeln die Götter sie und ihren toten Gatten in Eisvögel, in deren angeblicher Brutzeit im Winter Aiolos die Winde schweigen lässt. Aus dem griechischen Namen des Eisvogels »halycon«, was »der auf dem Meer Brütende« bedeutet, wurde später das lateinische »alcedo« abgeleitet, das auch der wissenschaftliche Gattungsname ist.
Vom Laserblitz zum Teilchenstrahl
Teilchenbeschleuniger liefern brillante Röntgenstrahlung, etwa für die Forschung an Akkus oder Viren. Doch die Anlagen sind groß und teuer. Neue, kleinere und sparsamere Quellen nutzen Laserlicht und könnten neben Röntgen- und Elektronenstrahlen bald auch Protonen und Neutronen auf Knopfdruck liefern. von ANDREA THOSS Seit...
Die alten Griechen sind noch älter
Ein Archäologe aus Wien und ein deutscher Kernphysiker eichen die Chronologie der Antike neu. von ROLF HEßBRÜGGE Stefanos Gimatzidis sitzt in seinem Wiener Büro, trinkt einen Schluck Tee und hält kurz inne. Dann verrät er: „Ein guter Bekannter von mir, der Professor der Klassischen Archäologie an der Uni Montreal ist, hat mich...