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Computerkenntnisse in der Europäischen Union

20 Prozent der Deutschen haben keine Computer-Grundkenntnisse, 23 Prozent schätzen Ihre Computerkenntnisse als gering ein. Große Unterschiede bestehen zwischen einzelnen Mitgliedsstaaten sowie Alten und Jungen. Die Computerkenntnisse steigen mit höherem Bildungsgrad.

Nach einer am 20.06.2006 von Eurostat, dem Statistischen Amt der Europäischen Gemeinschaften, veröffentlichten Statistik haben in der EU 37 Prozent aller Einwohner laut Selbsteinschätzung keine Computerkenntnisse. In Deutschland liegt dieser Wert bei 20%, in Österreich bei 31%.
Nur geringe Computer-Grundkenntnisse trauen sich in der EU 15% zu, in Deutschland sind es 23% und in Österreich 12%.
Sehr gut schätzen dagegen ihre Kenntnisse ein 22% der EU-Bürger insgesamt und auch 22% der Deutschen, aber wiederum 31% der Österreicher ein.

Zu den erhobenen Computerkenntnissen gehören folgende Fähigkeiten:

  • Nutzen der Maus zum Starten von Programmen (z. B. Internet-Browser / Textverarbeitungsprogramm)
  • Kopieren oder Verschieben von Dateien oder Ordnern
  • Nutzen der Kopier- und Einfügewerkzeuge zum Kopieren / Verschieben von Informationen auf dem Bildschirm
  • Nutzen grundlegender Formeln (+, -, *, :) in Kalkulationstabellen
  • Dateien komprimieren
  • Erstellen eines Computerprogramms mit spezieller Programmiersprache

In der Erhebung wurden Personen, die keine dieser Angaben ankreuzten, als Personen ohne Computerkenntnisse eingestuft, Personen mit 1 oder 2 angekreuzten Kenntnissen als Personen mit geringen Computer-Grundkenntnissen, Personen mit 3 oder 4 angekreuzten Kenntnissen als Personen mit mittleren Kenntnissen und Personen mit 5 oder mehr angekreuzten Angaben als Personen mit sehr guten Computerkenntnissen.

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von Ulrich Strelzing, wissen.de
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