Daten der Weltgeschichte
1453, Hundertjähriger Krieg mit französischem Sieg bei Castillon beendet
England/Frankreich
Der seit 1339 mit längeren Unterbrechungen geführte Hundertjährige Krieg zwischen beiden Ländern endet mit dem französischen Sieg bei Castillon. Ein Friede wird nicht geschlossen – die Kampfhandlungen schlafen gewissermaßen ein. England verliert bis auf Calais seinen gesamten Festlandsbesitz und ist innerlich geschwächt („Rosenkriege“ 1455–1485). In Frankreich bewirkte der Krieg eine immense Stärkung der Königs- und Zentralgewalt, die sich auf ausgedehnten Kronbesitz stützen kann. Frankreich entwickelt sich zum stärksten Land Europas.
Designerbabys aus dem Labor
Viele Bücher und Filme zeigen hochintelligente Menschen mit Superkräften, die mithilfe von Gentechnik geschaffen wurden. Das bleibt Fiktion – aber therapeutische Eingriffe sind möglich. von RAINER KURLEMANN Mary Shelleys Roman „Frankenstein“ hat vor 200 Jahren das Denken der Menschen verändert. Er erzählt die Geschichte des...
»Dieser Perspektivwechsel ist längst überfällig«
Julia Sacher und Jellina Prinsen erforschen, wie sich hormonelle Schwankungen auf die Herz- und Gehirngesundheit von Frauen auswirken. Das Gespräch führte ALINA WOLF Prof. Julia Sacher, hat der Menstruationszyklus einen messbaren Einfluss auf das Gehirn? Sacher: Ja. Studien zeigen, dass hormonelle Veränderungen im Zyklusverlauf...