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Cocan

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das
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Kokain
Cocain: Formel
Cocain: Formel
ein Alkaloid aus den Blättern des Cocastrauchs, chemisch der Methylester des Benzoylecgonins. Cocain wirkt lokal schmerzstillend, zentral stimulierend und euphorisierend. Aufgrund dieser Wirkung wird es als Droge missbraucht (Cocainismus), meist geschnupft, seltener intravenös gespritzt, wobei die Wirkung stärker ist. Während der Rausch durch ein intensives Hochgefühl und eine Steigerung der körperlichen Fähigkeiten gekennzeichnet ist, kommt es anschließend häufig zu einer Depression, was wiederum das Verlangen nach erneutem Cocainkonsum steigert. Dadurch kann schnell eine psychische Abhängigkeit entstehen mit langfristig schweren gesundheitlichen Folgen, wie Herzrhythmusstörungen, Herzinfarkten und Schlaganfall, neurologischen Störungen und psychischen Veränderungen. Durch das Schnupfen kann es zur Entzündung oder sogar Durchlöcherung der Nasenscheidewand kommen. In Deutschland sind nach dem Betäubungsmittelgesetz Besitz, Handel und Konsum von Cocain verboten.
Cocain ist das älteste bekannte Lokalanästhetikum. Doch seit Einführung von Novocain wird es wegen seines hohen Suchtpotenzials und seiner ausgeprägten Toxizität so gut wie nicht mehr medizinisch eingesetzt. Für Operationen am Auge ist es nach dem deutschen Betäubungsmittelgesetz aber immer noch zugelassen. Crack
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