Wissensbibliothek
Was ist Außenwirtschaft?
Alle über die nationalen Grenzen hinausreichenden wirtschaftlichen Geschäfte, die in der Zahlungsbilanz eines Landes berücksichtigt werden: Warenhandel, Handel mit Dienstleistungen, unentgeltliche Übertragungen und Kapitalverkehr.
Der Staat greift in die Außenwirtschaft ein, um spezielle, zeitlich eingegrenzte Ziele zu verwirklichen. Dabei können z. B. Einfuhrbeschränkungen für ausländische Güter erlassen werden, um die heimische Wirtschaft zu unterstützen. Im Rahmen der Preispolitik werden ausländische Produkte z. B. durch Einfuhrzölle verteuert, wodurch deren Konkurrenzfähigkeit sinkt (zumeist Schutz vor Billigimporten). Subventionen (etwa durch Steuererleichterungen) an die Produzenten halten zu exportierende nationale Waren wettbewerbsfähig oder sichern bestehende Wettbewerbsvorteile.
Im gemeinsamen europäischen Markt zielt die Außenwirtschaftspolitik vor allem darauf, den Europäischen Binnenmarkt gegenüber anderen Wirtschaftsgemeinschaften zu fördern. Bei der weltweiten Abstimmung der Handelspolitiken spielt die Welthandelsorganisation WTO seit den 1990er Jahren eine zunehmend wichtige Rolle.
Vom Naturstoff zur Arznei
Tiere und Pflanzen sind bis heute die wichtigste Quelle für Arzneien. Naturheilkunde und moderne Medizin stehen sich deshalb viel näher, als es ihr gegensätzliches Image vermuten lässt. von SUSANNE DONNER Dem gefriergetrockneten Leichnam sahen die Forschenden es nicht gleich an: Aber Ötzi war ein kranker Mann. Im Magen entdeckten...
Eine einzige Zigarette …
Welche Schäden selbst gelegentliches Rauchen an der DNA hinterlässt, und warum wir trotzdem nicht sofort tot umfallen, erklärt Dr. med. Jürgen Brater. Dass Rauchen der Gesundheit alles andere als guttut, ist allgemein bekannt. Dabei ist es entgegen einer weitverbreiteten Ansicht gar nicht das Nikotin, das den Tabakrauch so...