Wissensbibliothek
Was ist Außenwirtschaft?
Alle über die nationalen Grenzen hinausreichenden wirtschaftlichen Geschäfte, die in der Zahlungsbilanz eines Landes berücksichtigt werden: Warenhandel, Handel mit Dienstleistungen, unentgeltliche Übertragungen und Kapitalverkehr.
Der Staat greift in die Außenwirtschaft ein, um spezielle, zeitlich eingegrenzte Ziele zu verwirklichen. Dabei können z. B. Einfuhrbeschränkungen für ausländische Güter erlassen werden, um die heimische Wirtschaft zu unterstützen. Im Rahmen der Preispolitik werden ausländische Produkte z. B. durch Einfuhrzölle verteuert, wodurch deren Konkurrenzfähigkeit sinkt (zumeist Schutz vor Billigimporten). Subventionen (etwa durch Steuererleichterungen) an die Produzenten halten zu exportierende nationale Waren wettbewerbsfähig oder sichern bestehende Wettbewerbsvorteile.
Im gemeinsamen europäischen Markt zielt die Außenwirtschaftspolitik vor allem darauf, den Europäischen Binnenmarkt gegenüber anderen Wirtschaftsgemeinschaften zu fördern. Bei der weltweiten Abstimmung der Handelspolitiken spielt die Welthandelsorganisation WTO seit den 1990er Jahren eine zunehmend wichtige Rolle.
Astronomen finden Biomolekül-Vorstufen in protoplanetarer Scheibe
Die Vorstufen wichtiger Biomoleküle wie Aminosäuren und DNA könnten aus dem Weltall gekommen sein – das vermuten Astronomen schon länger. Ein neuer Fund in der protoplanetaren Scheibe eines Jungsterns stützt dies nun. In der rotierenden Gas- und Staubscheibe um den rund 1305 Lichtjahre entfernten Protostern V883 Orionis haben...
Frag die Oma
Es gibt nur eine gute Handvoll Säugetiere, bei denen Weibchen nach der Geburt ihres letzten Jungtieres noch lange leben. Von Juliette Irmer Die Menopause ist eine biologische Rarität, die Wissenschaftler seit Jahren Kopfzerbrechen bereitet. Nach heutigem Wissensstand durchlaufen nur sechs von rund 6.000 Säugetierarten das...