Lexikon

Praetor

[
lateinisch, „der Vorangehende“
]
in der römischen Frühzeit Titel der Feldherren, seit 367 v. Chr. nach dem Konsul der höchste Stadtbeamte (Praetor urbanus), dem seit 241 v. Chr. ein Fremdenpraetor (Praetor peregrinus) zur Seite gestellt wurde. Der Praetor hatte vornehmlich richterliche Aufgaben. Er war wie der Konsul für ein Jahr in den Zenturiatkomitien gewählt, mit dem Recht, während der Dauer seiner Amtszeit rechtskräftige Edikte zu erlassen. Zeichen seiner Würde waren 6 Liktoren, die ihm voranschritten. Er konnte anstelle der Konsuln mit dem militärischen Oberbefehl betraut werden. Mit zunehmender Erweiterung des Römischen Reichs wurde die ursprüngliche Zahl von 2 Praetoren durch Sulla auf 8, durch Cäsar auf 16 und in der Kaiserzeit zeitweise auf 18 erhöht.
Wissenschaft

Ein neues Feld der Photovoltaik

Der Ausbau von Solaranlagen benötigt viel Platz. Doch viele geeignete Flächen werden bereits für die Landwirtschaft genutzt. Forscher suchen daher nach Wegen, beide Nutzungen zu kombinieren – und sehen großes Potenzial. von Rainer Kurlemann Die rheinische Ackerbohne könnte die deutsche Landwirtschaft verändern. Denn im Rahmen...

Kohlenstoff, Landwirtschaft, Klima
Wissenschaft

Wie Landwirtschaft das Klima schützt

Ackerbau und Viehhaltung gelten als ein wesentlicher Treiber des Klimawandels. Doch würde sie anders betrieben als bisher, könnte die Landwirtschaft im Gegenteil die Erderwärmung deutlich bremsen. von HARTMUT NETZ Vier Promille sollen es richten. Stiege der Humusgehalt aller landwirtschaftlichen Böden weltweit um nur vier...

Weitere Artikel aus der Wissensbibliothek

Weitere Lexikon Artikel

Weitere Artikel aus dem Wahrig Fremdwörterlexikon

Mehr Artikel zu diesem Thema

Weitere Artikel aus dem Wahrig Synonymwörterbuch

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch

Weitere Artikel aus dem Vornamenlexikon