Lexikon
Alpen
Wirtschaft
Nur in klimatisch begünstigten Tälern spielt der Ackerbau eine wirtschaftliche Rolle. Neben Roggen, Hafer, Kartoffeln, stellenweise auch Weizen, werden Obst und Wein angebaut, wobei künstliche Bewässerung oft unentbehrlich ist. Sonst überwiegt die Viehwirtschaft (vor allem Rinder), in Form der in Gebirgen, besonders in Hochgebirgen betriebenen Almwirtschaft. Die Holzwirtschaft ist in den waldreichen Ostalpen von Bedeutung, in denen auch häufiger Bodenschätze vorkommen, z. B. Eisenerze, Braunkohle (Steiermark) und Salz (Tirol, Berchtesgadener Land, Salzkammergut). Von besonderer Bedeutung für die Energiewirtschaft sind die Talsperren und Wasserkraftwerke. Eine bedeutende Einnahmequelle für das Alpengebiet ist der Tourismus, der sich anfangs z. T. auf Mineralquellen stützte. Den Hauptteil der hoch gelegenen Fremdenverkehrsorte stellen neben den heilklimatischen Kurorten mit hochalpinem Strahlungs- und Reizklima heute die Wintersportorte. Der Tourismus hat aber auch im gesamten Alpenraum zu ökologischen und soziologischen Problemen geführt.
Wissenschaft
Wer lebt zu unseren Füßen?
Biodiversität im Boden sorgt für ein funktionierendes Ökosystem. Regenwürmer, Bakterien und Pilze spielen dabei eine bedeutende Rolle – auch für das menschliche Leben. von SALOME BERBLINGER (Text) und NICOLE OTTAWA/OLIVER MECKES (Fotos) Weit über die Hälfte aller Arten weltweit sind Bodenlebewesen. Sie machen damit einen Großteil...
Wissenschaft
Die tägliche Dosis
So alt wie die Menschheit ist der Traum von der Unsterblichkeit. Reale Konturen nimmt er derzeit in der Gerontomedizin an. Sie sucht nach Wirkstoffen, die Erkrankungen des Alterns vorbeugen. von SUSANNE DONNER Die Wahrscheinlichkeit, in westlichen Zivilisationen dement zu werden, liegt heute bei rund 50 Prozent. Etwas vereinfacht...