Lexikon

Bildungschancen

[
-ʃãsən
]
die Möglichkeit, die persönlichen Anlagen und Fähigkeiten ausbilden zu lassen. Ungleichheit der Bildungschancen besteht, wenn Kinder bestimmter Gesellschaftsschichten (z. B. Arbeiter) durch soziale Barrieren und durch schichtspezifische Sprachentwicklung in der Entfaltung ihrer Bildungsmöglichkeiten behindert sind. Chancengleichheit ist eine bildungspolitische Forderung, die seit dem Ende der 1960er Jahre erhoben wird, um die gesellschaftlichen Begabungsreserven voll auszuschöpfen. Diesem Ziel sollen besonders die Vorschule durch kompensatorische (ausgleichende) Erziehung und auch die Gesamtschule durch größere Durchlässigkeit der Schulzweige dienen.
Laserstrahlen
Wissenschaft

Eine Optik aus Schall

Erstmals gelang die Ablenkung intensiver Laserstrahlen durch extrem starken Ultraschall. Das eröffnet neue Möglichkeiten für Forschung und Hochleistungslaser, etwa in der Materialbearbeitung. von DIRK EIDEMÜLLER Laserstrahlen sind ein wichtiges Werkzeug: nicht nur beim Scanner an der Supermarktkasse, sondern auch bei der...

Satellitenbild einer Schneewolke nahe eines Zementwerks in Russland
Wissenschaft

Industrie-Abgase können lokalen Schneefall fördern

Von Industrieanlagen ausgestoßene Abgase verschmutzen nicht nur die Luft, sie können auch das Wetter verändern, wie Klimaforscher herausgefunden haben. Die ausgestoßenen Partikel fördern demnach die Eisbildung in den Wolken und erzeugen dadurch vermehrt Schneefall im Lee der Fabriken. Durch diese Niederschläge reduziert sich in...

Weitere Artikel aus dem Vornamenlexikon