Lexikon
Bildungschancen
[
-ʃãsən
]die Möglichkeit, die persönlichen Anlagen und Fähigkeiten ausbilden zu lassen. Ungleichheit der Bildungschancen besteht, wenn Kinder bestimmter Gesellschaftsschichten (z. B. Arbeiter) durch soziale Barrieren und durch schichtspezifische Sprachentwicklung in der Entfaltung ihrer Bildungsmöglichkeiten behindert sind. Chancengleichheit ist eine bildungspolitische Forderung, die seit dem Ende der 1960er Jahre erhoben wird, um die gesellschaftlichen Begabungsreserven voll auszuschöpfen. Diesem Ziel sollen besonders die Vorschule durch kompensatorische (ausgleichende) Erziehung und auch die Gesamtschule durch größere Durchlässigkeit der Schulzweige dienen.
Wissenschaft
Warten auf das Wasserstoff-Brennen
Ab 2045 soll kein fossiles Erdgas mehr in Gaskraftwerken verbrannt werden, sondern grüner Wasserstoff. Doch bislang hat kein Kraftwerk bewiesen, dass das klappt. Es gab nur ein paar Mini-Versuche dazu. von KATJA MARIA ENGEL Als Ende 2023 bei strahlendem Sonnenschein und blauem Himmel das neue Gaskraftwerk Leipzig Süd feierlich...
Wissenschaft
Triumph des Möglichen
Als Galileo Galilei seine Idee eines Buches der Natur verkündete, das in der Sprache der Geometrie verfasst sein müsse, machte er Gott zu einem Mathematiker, und viele denkende Menschen stimmten ihm zu. Sie stimmten ihm erst recht zu, nachdem Isaac Newton die Kräfte zwischen Massen mithilfe einer Formel – einem Naturgesetz in...
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