Lexikon
Bịomasse
die Gesamtmenge an lebenden und toten Organismen und ihren Stoffwechselprodukten in einem Lebensraum (gemessen in Frisch- oder Trockengewicht pro m3 Volumen oder m2 Oberfläche). Biomasse wird im Wesentlichen durch die Photosynthese der Pflanzen aufgebaut, nur in verschwindend geringem Maß durch Chemosynthese von Bakterien. Sie dient vor allem als Nahrungs- und Futtermittel, außerdem in Form von Holz, Stroh oder Dung als traditionelles Brennmaterial sowie zur Gewinnung von Faserstoffen und zur Papierherstellung. Biomasse ist aber auch als Quelle erneuerbarer Energien nutzbar, etwa für die Herstellung von Biokraftstoffen (z. B. Biodiesel, Bioalkohol, BtL-Kraftstoff, Biogas). So kommt es verstärkt zu einem Anbau von Pflanzen zur Energiegewinnung und damit zu einem Verdrängungswettbewerb mit dem Pflanzenanbau zu Nahrungszwecken. Dies wiederum führt zu einer Verteuerung von Grundnahrungsmitteln wie Mais, und Weizen oder Sojabohnen.
Wissenschaft
Wie viel ist genug?
Pestizide schaden Mensch und Natur. Trotzdem setzen Landwirte die Mittel zum Zwecke einer ertragreichen Ernte ein. von RAINER KURLEMANN Die meisten Landwirte haben ein gutes Verhältnis zur Natur. Trotzdem können sie sich nicht an allen Insekten erfreuen, die sie auf ihren Feldern und Pflanzen finden. Die Glasflügelzikade gehört...
Wissenschaft
Pioniere im Quantenkosmos
Der Physiknobelpreis 2022 zeichnete drei Wissenschaftler aus, die mit ausgeklügelten Experimenten das Fundament zur Entwicklung von Quantentechnologien wie dem Quanteninternet gelegt haben
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