Lexikon
Bịomasse
die Gesamtmenge an lebenden und toten Organismen und ihren Stoffwechselprodukten in einem Lebensraum (gemessen in Frisch- oder Trockengewicht pro m3 Volumen oder m2 Oberfläche). Biomasse wird im Wesentlichen durch die Photosynthese der Pflanzen aufgebaut, nur in verschwindend geringem Maß durch Chemosynthese von Bakterien. Sie dient vor allem als Nahrungs- und Futtermittel, außerdem in Form von Holz, Stroh oder Dung als traditionelles Brennmaterial sowie zur Gewinnung von Faserstoffen und zur Papierherstellung. Biomasse ist aber auch als Quelle erneuerbarer Energien nutzbar, etwa für die Herstellung von Biokraftstoffen (z. B. Biodiesel, Bioalkohol, BtL-Kraftstoff, Biogas). So kommt es verstärkt zu einem Anbau von Pflanzen zur Energiegewinnung und damit zu einem Verdrängungswettbewerb mit dem Pflanzenanbau zu Nahrungszwecken. Dies wiederum führt zu einer Verteuerung von Grundnahrungsmitteln wie Mais, und Weizen oder Sojabohnen.
Wissenschaft
Totgeglaubte leben länger
Wenn sich ein Stern wie die Sonne zu einem Roten Riesen aufbläht, verschlingt er seine nahen Planeten. Nun haben Astronomen jedoch Trabanten nach diesem Endstadium entdeckt. von THOMAS BÜHRKE In rund 7,5 Milliarden Jahren hat die Sonne den Wasserstoff-Vorrat in ihrem Zentralbereich aufgebraucht. Dann schrumpft der Kern, bis...
Wissenschaft
Die Kraft der Wellen
Rund 70 Prozent der Erdoberfläche sind von Wasser bedeckt. Ingenieure wollen jetzt die Energie des Meeres nutzen, um auf schwimmenden Inseln elektrischen Strom zu erzeugen. von RAINER KURLEMANN Wer schon einmal in einem Boot oder am Strand gegen die Wellen gekämpft hat, der ahnt, wie viel Energie im Meer steckt. Tag für Tag...