Lexikon

Cọlmar

elsässische Stadt in der Oberrheinebene, links an der Lauch, Hauptstadt des französischen Départements Haut-Rhin, 65 300 Einwohner; Mittelpunkt eines reichen Landwirtschaftsgebiets mit Wein- und Gemüsebau; mittelalterlicher Stadtkern; historische Bauwerke (Martinsmünster 1234–1364 mit Maria im Rosenhag von Schongauer, Franziskaner- und Dominikanerkirche, Pfisterhaus); Musée d’Unterlinden mit dem Isenheimer Altar von M. Grünewald, Musée Bartholdi. Chemische, metallurgische Industrie, Textil- und Nahrungsmittelindustrie; durch Zweigkanal mit dem Rhein-Rhône-Kanal verbunden. – 823 erstmals genannt, 1226 Reichsstadt; seit 1672 französisch; 1871–1918 Hauptstadt des Oberelsass.
Wissenschaft

Der Start ins Leben

Die einen werden mit einem nährenden Dotter im Ei sich selbst überlassen, andere dürfen sich gut geschützt im Körper der Mutter entwickeln. Die Natur hat ganz verschiedene Strategien für die Entstehung einer nächsten Generation entwickelt. Von Bettina Wurche Eine Fruchtfliegenmutter legt auf einer reifen Banane bis zu 400 Eier ab...

Käferschnecken
Wissenschaft

Ultraharte Weichtier-Zähne

Sie sind härter als Stahl, widerstandsfähig gegen Abnutzung und wachsen alle paar Tage nach: Diese Eigenschaften machen die Zähne der Käferschnecke nicht nur für die Biologie, sondern auch für die Materialforschung interessant. Eine Studie hat nun aufgedeckt, wie die Meeresweichtiere ihre Zähne mit Hilfe spezialisierter Proteine...

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch

Weitere Artikel aus dem Vornamenlexikon