Daten der Weltgeschichte
1. 12. 1989
DDR
Die zehn in der Volkskammer der DDR vertretenen Fraktionen bringen einen Antrag ein, der die Streichung des Machtmonopols der SED vorschlägt. Mit seiner Annahme endet die Rolle der sozialistischen Partei als staatstragende Macht. Am 3. 12. treten das Politbüro und die SED-Führung unter Egon Krenz zurück. Am 6. 12. verzichtet Krenz auch auf seine Ämter als Vorsitzender des Nationalen Verteidigungsrats und des Staatsrats. Staatsoberhaupt wird Manfred Gerlach (LDPD). Politbüro und Zentralkomitee werden von der SED aufgelöst. Am 17. 12. benennt sich die SED – unter Zugeständnissen ihrer Verantwortung für die Verhältnisse im Unrechtsregime DDR – in „Partei des Demokratischen Sozialismus“ (PDS) um. Vorsitzender wird Gregor Gysi.
Industrie-Abgase können lokalen Schneefall fördern
Von Industrieanlagen ausgestoßene Abgase verschmutzen nicht nur die Luft, sie können auch das Wetter verändern, wie Klimaforscher herausgefunden haben. Die ausgestoßenen Partikel fördern demnach die Eisbildung in den Wolken und erzeugen dadurch vermehrt Schneefall im Lee der Fabriken. Durch diese Niederschläge reduziert sich in...
Konfabulation statt Halluzination
An dieser Stelle ist in Ausgabe 09/2023 der große Physiker Arnold Sommerfeld schon einmal mit folgendem Satz zitiert worden, „In der Natur nimmt die Entropie die Rolle der Direktorin ein, die Energie aber nur die einer Buchhalterin“ (wobei das Original den Direktor und den Buchhalter als Männer angesprochen hat, was heute...