Lexikon

Diamạnt

[
griechisch adamas, „unbezwingbar“
]
das härteste Mineral, reiner Kohlenstoff mit besonders dichter Atompackung; natürliches Vorkommen in Oktaedern, Rhombendodekaedern, Würfeln; weiß, grau, gelblich, grünlich, bläulich, rötlich bis schwarz; Härte 10; Dichte 3,52; selten im primären Gesteinsverband, meist in quarzreichen Sedimenten oder lose in Seifen. Hohe Lichtbrechung, „Feuer“ und Härte erheben ihn zum wertvollsten Edelstein; minderwertige „Carbonados“ werden als Kronenbewehrung für Erdbohrgeräte (Bohrdiamant) benutzt; Förderung in Botswana, Russland, Kanada, Südafrika (Kimberley), Angola, der Demokratischen Republik Kongo, Namibia, Australien u. a. In der Diamantenschleiferei steht Israel an 1. Stelle. Seit 1955 können Diamanten auch synthetisch hergestellt werden.
Diamanten
Diamanten
Geschliffene Diamanten.
Psychotherapie, Chatbot, KI
Wissenschaft

In der KI-Sprechstunde

In Großbritannien hilft ein Chatbot dabei, Patienten an Psychotherapeuten zu vermitteln. Was kann Künstliche Intelligenz leisten? Und wo liegen ihre Grenzen? von JAN SCHWENKENBECHER Einen Psychotherapieplatz zu bekommen, ist hierzulande ein schwieriges Unterfangen. Telefoniert man selbst ein paar niedergelassene Psychotherapeuten...

Archaeopteryx
Wissenschaft

Die Eroberung des Himmels

Wie Insekten, Vögel und Fledermäuse das Fliegen lernten – und welche Vorteile sie aus dem Vorstoß in neue Gefilde zogen. Von RALF STORK Im Laufe der Zeit hat die Evolution ein paar fundamentale Grenzen verschoben. Als erste, unübertroffen, die Entstehung des Lebens selbst: Erst gab es nichts außer ein paar Aminosäuren und...

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch

Weitere Artikel aus dem Vornamenlexikon