Lexikon
DiCạprio
Leonardo (Wilhelm), US-amerikanischer Filmschauspieler, * 11. 11. 1974 Los Angeles; wurde 1997 international bekannt durch den Film „Titanic“; weitere Rollen in: „Gilbert Grape – Irgendwo in Iowa“ 1993; „William Shakespeares Romeo und Julia“ 1996; „Der Mann in der eisernen Maske“ 1998; „The Beach“ 2000; „Gangs of New York“ 2002; „Aviator“ 2004; „Departed: Unter Feinden“ 2006; „Zeiten des Aufruhrs“ 2008; „Shutter Island“ 2010; „J. Edgar“ 2011.
- Deutscher Titel: Gilbert Grape – Irgendwo in Iowa
- Original-Titel: WHAT’S EATING GILBERT GRAPE
- Land: USA
- Jahr: 1993
- Regie: Lasse Hallström
- Drehbuch: Peter Hedges nach seinem Roman
- Kamera: Sven Nykvist
- Schauspieler: Johnny Depp, Mary Steenburgen, Darlene Cates, Juliette Lewis, Leonardo DiCaprio
Eine Kleinstadt, irgendwo in Iowa. Dort lebt die Familie Grape, von vielen Einheimischen verlacht, da Mutter Grape wegen ihrer 500 Pfund das Haus seit Jahren nicht verlassen hat. Den vor Jahren freiwillig aus dem Leben geschiedenen Vater versucht der Sohn Gilbert (Johnny Depp) zu ersetzen. Er jobbt im dörflichen Tante-Emma-Laden, der immer bankrott-gefährdet ist wegen des Supermarktes draußen vor der Stadt. Gilbert muss sich besonders um seinen jüngeren, geistig zurückgebliebenen Bruder Arnie (Leonardo DiCaprio) kümmern, der, sobald er unbeobachtet ist, mit besonderer Vorliebe den hohen Wasserturm der Stadt erklettert. Die Tristesse in Gilberts Leben wird jäh unterbrochen als eine Frau mit ihrer Tochter Bobby (Juliette Lewis) den geplanten Campingurlaub wegen einer Wagenpanne im Städtchen unterbrechen müss. Zwischen Gilbert und Bobby entsteht eine enge Beziehung, die – wenngleich wegen der Weiterfahrt in den Campingurlaub unterbrochen – im folgenden Jahr zum Happyend geführt wird. Hallström geht mit dem Stoff sehr einfühlsam um. Die Tragikomödie um eine etwas andere Familie ist leise und mit imposanten Landschaftsbildern unterlegt. Die Academy zeichnet DiCaprio als Besten Nebendarsteller aus.
Wissenschaft
Mehr Elektroschrott durch Künstliche Intelligenz
Generative künstliche Intelligenz benötigt riesige Rechenzentren mit der neuesten Computertechnologie. Eine Studie hat nun quantifiziert, wie sich die Ausbreitung von KI auf die Menge des Elektroschrotts auswirkt. Demnach könnten bis 2030 bis zu fünf Millionen Tonnen Elektroschrott allein durch ausrangierte Geräte von KI-...
Wissenschaft
Lasst sie brennen!
Eines meiner schönsten Erlebnisse ist der Besuch des Sequoia-Nationalparks im US-Bundesstaat Kalifornien. Die majestätischen Riesenmammutbäume, die dort stehen, sind nicht nur in den räumlichen, sondern auch in der zeitlichen Dimension wahre Giganten: Die größten Exemplare haben eine Höhe von 95 Metern, und nicht wenige von ihnen...