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Sakrileg - die Schauplätze

The Da Vinci Code - Sakrileg wurde an zahlreichen Originalschauplätzen in Europa gefilmt, außerdem an mehreren Sets in den Pinewood und den Shepperton Studios. Die Dreharbeiten führten das Team von Paris über England bis nach Malta, an einige der faszinierendsten und bedeutendsten Sehenswürdigkeiten Europas. „Wir waren an vielen Orten, die im Buch genannt werden, denen diese unglaubliche historische Bedeutung innewohnt“, erzählt Tom Hanks. „Wir durften durch winzige Türchen krabbeln und auf ganz schön harten Fußböden knien. Das hat mir definitiv geholfen, mich besser in Robert Langdon hineinzuversetzen. Das war wirklich mal was anderes, als jeden Morgen in ein Hollywood-Studio zu kutschieren und in Halle 6 meine Szenen zu drehen!“

Sony Pictures

Frankreich

Die Eingangsszenen von The Da Vinci Code - Sakrileg entstanden in den Straßen von Paris – wie die aufregende Verfolgungsjagd im Smart am legendären Louvre – und vor den Toren der Stadt, am Château Villette nahe Versailles.

 

Der Pariser Louvre blickt auf eine lange, bewegte Geschichte zurück. Er wurde im späten 12. Jahrhundert ursprünglich als Festung errichtet, um das rechte Flussufer zu verteidigen. Im 14. Jahrhundert wurde er zunächst die Residenz Königs Charles V. Im 16. Jahrhundert ließ König Franz I., Leonardo da Vincis Mäzen, das Gebäude zum prunkvollen Renaissance-Palast umgestalten. Die Grande Galerie öffnete 1793 als Museum ihre Pforten. Fast 200 Jahre und zahllose Um- und Anbauten später schuf der chinesisch-amerikanische Architekt I. M. Pei neue Räume im Untergeschoss und zudem die umstrittene Glaspyramide, die heute als Museumseingang dient und im Film eine wichtige Rolle spielt.

Das Produktions-Team gehörte zu den wenigen Glücklichen, die nach Geschäftsschluss in der Grande Galerie des Museums drehen durften. „Das ist wirklich ein Privileg und verleiht dem Film eine ganz besondere Atmosphäre“, freut sich Hanks. „Ich habe es genossen, nachts im Louvre sein zu dürfen und all die Kunstwerke ganz für mich zu haben“, fügt Audrey Tautou hinzu. „Das war wirklich eine anregende und berauschende Erfahrung.“

 

Regisseur Ron Howard war das Abenteuer „allein im Louvre“ zuweilen geradezu unheimlich: „Man fühlt sich, als würde man eine finstere Höhle betreten, leuchtet mit seiner Taschenlampe herum und sieht diese riesigen Hallen. Wenn Du allein im Louvre bist, fühlst du dich wie in einer Höhle mit von Menschenhand geschaffenen Kunstschätzen. Als Filmemacher steht man demütig vor dieser unermesslichen Sammlung von großen Werken, angehäuft in nur einem einzigen Museum.“

 

Die Figur Sir Leigh Teabing (Ian McKellen) lebt im Château Villette, nordwestlich von Paris in der Nähe Versailles gelegen. (Nach ihrer Flucht im Geldtransporter suchen Langdon und Sophie mitten in der Nacht Teabing auf, um seinen Rat in Bezug auf den Heiligen Gral einzuholen.) Das Schloss wurde um 1696 für François Mansart (Graf von Aufflay und Venedigs Botschafter unter König Louis XIV.) erbaut; der Besitz umfasst an die 750 Quadratkilometer, mit zwei rechteckigen Seen, Springbrunnen und wunderschönen Gartenanlagen von André le Nôtre, der auch die Gärten von Versailles gestaltete. Die Filmaufnahmen auf dem Schlossgelände wurden in drei Nächten abgeschlossen, der Großteil der Innenaufnahmen (mit Ausnahme der Eingangshalle) entstand in den Shepperton Studios.

 

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