Lexikon
Eibl-Eibesfeldt
Irenäus, österreichischer Verhaltensforscher, * 15. 6. 1928 Wien; Schüler von K. Lorenz; von 1970 bis zu seiner Emeritierung 1996 Leiter der Forschungsstelle für Humanethologie am Max-Planck-Institut für Verhaltensphysiologie; erforschte die Lebensgemeinschaften der Galapagos-Inseln; schrieb Bücher zur Verhaltensforschung, u. a. „Gewalt in unserer Gesellschaft“ 1990; „Love and Hate“ 1996; wurde 1995 mit dem Großen Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet.
Wissenschaft
Müllhalden stoßen mehr PFAS-Chemikalien aus als gedacht
Viele städtische Mülldeponien stoßen regelmäßig „Rülpser“ aus, bei denen Abgase vom Zerfall des Mülls in die Umwelt gelangen. Da auf den Deponien auch Produkte landen, die per- und polyfluorierte Alkylverbindungen – sogenannte PFAS-Chemikalien – enthalten, gelangen mit diesen Ausgasungen der Müllhalden auch diese Schadstoffe in...
Wissenschaft
Weniger vergessen
Das Alzheimermedikament Lecanemab ist ein Hoffnungsträger. Was es leisten kann – und warum es vor der Therapie auf eine frühzeitige Diagnose ankommt. von TIM SCHRÖDER Lutz Frölich hat jeden Donnerstag Sprechstunde. Alle haben dieselbe Frage, wenn sie Platz genommen haben: Habe ich jetzt Alzheimer oder nicht? „Viele Menschen, die...