Lexikon
Lọrenz
Konrad, österreichischer Verhaltensforscher, * 7. 11. 1903 Wien, † 27. 2. 1989 Altenberg an der Donau; Sohn von Adolf Lorenz; Professor in Münster und München, Leiter des Max-Planck-Instituts für Verhaltensphysiologie in Seewiesen; Mitherausgeber der „Zeitschrift für Tierpsychologie“; verfasste neben zahlreichen wissenschaftlichen Abhandlungen auch „Tiergeschichten“, die mit Verhaltensweisen von Tieren bekannt machen. Für seine grundlegenden Arbeiten in der Verhaltensforschung erhielt er zusammen mit N. Tinbergen und K. von Frisch 1973 den Nobelpreis für Physiologie oder Medizin. Hauptwerke: „Das so genannte Böse. Zur Naturgeschichte der Aggression“ 1963; „Über tierisches und menschliches Verhalten“ 2 Bände 1965; „Die acht Todsünden der zivilisierten Menschheit“ 1973.
Wissenschaft
Flugkunst im Kleinformat
Die Entwicklungsgeschichte der Fluginsekten und ihre Anpassungen. Von RALF STORK Bei den Vögeln ist die Sache einfach. Das immer gleiche Prinzip 11.000-fach variiert: Es gibt immer zwei Flügel, mit Federn bedeckt, von zwei großen Brustmuskeln angetrieben, die den Vogel durch die Luft oder ausnahmsweise auch durchs Wasser...
Wissenschaft
Wie Oktopusse ihre Arme einsetzen
Die Arme von Oktopussen gehören zu den flexibelsten und vielseitigsten Strukturen im Tierreich. Dank ihnen können sich die Tintenfische in unterschiedlichem Terrain fortbewegen, ihre Umgebung ertasten, Beute fangen und sogar miteinander kommunizieren. Nun haben Forschende die komplexen Bewegungsmuster anhand von Beobachtungen von...