Wahrig Herkunftswörterbuch

Hinz und Kunz
Bereits um 1300 bezeichnet diese heute zumeist despektierlich gebrauchte Wendung „jedermann, alle (beliebigen) Leute“, also einen gesellschaftlichen Durchschnitt. Im Mittelalter waren die Namen Heinrich und Konrad, die u. a. (im mdt.) mit Hinz und (im oberdt.) mit Kunz abgekürzt wurden, sehr beliebte Taufnamen. Dies ist vermutlich dadurch begründet, dass viele deutsche Herrscher des Mittelalters Heinrich oder Konrad hießen. Im 15. Jahrhundert bekommt die Wendung dann schon einen spöttischen Unterton. Historisch gibt es auch das Namenspaar Heintz und Bentz oder (im Elsässischen) Kunz und Benz, wobei Benz die Kurzform von Benedikt darstellt. Andere bekannte, aber regional beschränkte Namenspaare sind Hein und Fietje (in Hamburg) oder Tünnes und Schäl (in Köln).
Apnoe-Patient mit Atemmaske
Wissenschaft

Schlafapnoe-Maske ist nicht bei allen gut fürs Herz

Wer im Schlaf häufig Atemaussetzer bekommt, hat ein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Um dem entgegenzuwirken, müssen viele Patienten nachts eine sogenannte CPAP-Maske tragen, die sie mit Luft versorgt und verhindert, dass sich ihre Atemwege schließen. Doch kann diese Behandlung wirklich Herzinfarkte, Schlaganfälle...

Skizze eines Wasserhahns mit Wasserstrahl, blaue Wasserflecken im Hintergrund.
Wissenschaft

Wird KI die Physik revolutionieren?

Sam Altman, CEO des KI-Unternehmens OpenAI, schrieb kürzlich, dass wir dank der rasanten Fortschritte im Bereich der KI bis 2035 „von der Lösung der Hochenergiephysik in einem Jahr zum Beginn der Weltraumkolonisierung im nächsten Jahr übergehen könnten“ und wir mit KI irgendwann „jedes Problem in der Physik lösen werden“. Ich...

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch

Weitere Artikel aus dem Bereich Gesundheit A-Z

Weitere Artikel aus dem Vornamenlexikon