Lexikon
Eurovision Song Contest
Grand Prix Eurovision de la Chansoneuropäischer Schlagerwettbewerb, auf Anregung der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft (SRG) gegründet und 1956 zum ersten Mal ausgetragen; jedes Teilnehmerland, das Mitglied der Europäischen Rundfunkunion sein muss, schickt einen Liedbeitrag in den Wettbewerb; dieser findet jährlich in dem Heimatland des Vorjahressiegers statt. Die Austragungsregeln unterlagen vielfachen Änderungen: Bis 1998 durften die einzelnen Lieder nur in der jeweiligen Landessprache dargeboten werden; die Entscheidung über den Siegertitel erfolgte bis 2003 durch eine Länderjury, danach durch Telefon- und SMS-Abstimmung der Zuschauer, ab 2009 durch eine Kombination von Publikumsabstimmung und Länderjury; 2004 wurden aufgrund der gestiegenen Zahl der Teilnehmerländer zusätzliche Qualifikationsrunden eingeführt. Wer als Vertreter eines Landes am Wettbewerb teilnimmt, wird heute in der Regel durch nationale Vorentscheide ermittelt. Deutschland konnte den Wettbewerb bisher zweimal für sich entscheiden: 1982 (Nicole) und 2010 (Lena Meyer-Landrut).
Wissenschaft
Die Musik der Sphären
Harmonice mundi“ – Fünf Bücher über die Harmonik der Welt hat Johannes Kepler im frühen 17. Jahrhundert verfasst und dabei vor allem geometrische Formen im Auge gehabt. Der Astronom gewann darüber hinaus die Überzeugung, dass die Planeten bei ihrer Umkreisung der Sonne Töne erzeugen, deren Klang er nach dem Vorbild des Pythagoras...
Wissenschaft
Evolution im Eiltempo
Der Mensch treibt ungewollt die Evolution von krank machenden Keimen an. Medikamente verlieren dadurch erschreckend an Schlagkraft. Nicht nur bei Antibiotika, auch in der Krebsmedizin braucht es neue Strategien. von SUSANNE DONNER Wer die Evolution hautnah erfahren will, muss ins Museum gehen, so heißt es immer. Die Entwicklung...