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LEXIKON

Eurovision Song Contest

Grand Prix Eurovision de la Chanson
europäischer Schlagerwettbewerb, auf Anregung der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft (SRG) gegründet und 1956 zum ersten Mal ausgetragen; jedes Teilnehmerland, das Mitglied der Europäischen Rundfunkunion sein muss, schickt einen Liedbeitrag in den Wettbewerb; dieser findet jährlich in dem Heimatland des Vorjahressiegers statt. Die Austragungsregeln unterlagen vielfachen Änderungen: Bis 1998 durften die einzelnen Lieder nur in der jeweiligen Landessprache dargeboten werden; die Entscheidung über den Siegertitel erfolgte bis 2003 durch eine Länderjury, danach durch Telefon- und SMS-Abstimmung der Zuschauer, ab 2009 durch eine Kombination von Publikumsabstimmung und Länderjury; 2004 wurden aufgrund der gestiegenen Zahl der Teilnehmerländer zusätzliche Qualifikationsrunden eingeführt. Wer als Vertreter eines Landes am Wettbewerb teilnimmt, wird heute in der Regel durch nationale Vorentscheide ermittelt. Deutschland konnte den Wettbewerb bisher zweimal für sich entscheiden: 1982 (Nicole) und 2010 (Lena Meyer-Landrut).
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