Lexikon

Fahrstuhl zum Schafott

  • Deutscher Titel: Fahrstuhl zum Schafott
  • Original-Titel: L„ASCENSEUR POUR L„ECHAFAUD
  • Land: Frankreich
  • Jahr: 1957
  • Regie: Louis Malle
  • Drehbuch: Roger Nimier, Louis Malle
  • Kamera: Henri Decae
  • Schauspieler: Maurice Ronet, Jeanne Moreau, Georges Poujouly
Der 25-jährige Louis Malle dreht mit dem Thriller »Fahrstuhl zum Schafott« seinen ersten Film in alleiniger Regie, der als Vorläufer der französischen »Nouvelle-Vague«-Filme gilt.
Florence (Jeanne Moreau) und ihr Geliebter Julien (Maurice Ronet) planen den Mord an Florences Ehemann. Julien führt die Tat aus, doch bleibt er im Fahrstuhl des Gebäudes stecken, wo er das ganze Wochenende eingesperrt ist.
In der Zwischenzeit wird Juliens Wagen von einem jungen Mann gestohlen, der in einem Motel ein Ehepaar ermordet. Zwar wird erst Julien der Tat verdächtigt, doch ein unentwickelter Film aus dem Wagen beweist seine Unschuld. Ein anderes Foto offenbart allerdings seine Beziehung zu Florence. Und so kommt die Polizei ihm trotz des »fast perfekten« Mordes doch noch auf die Schliche.
Ideale Ergänzung der stimmungsvoll-düsteren Schwarzweiß-Bilder ist die melancholische Jazz-Musik von Miles Davis, die das schicksalhafte Geschehen untermalt.
forschpespektive_NEU.jpg
Wissenschaft

Von Selbstkorrektur und Fehlerkultur

Was ist das Schlimmste, das jemandem in der Forschung widerfahren kann? Ganz weit oben steht sicherlich, dass ein Teammitglied gezielt Daten manipuliert und Ergebnisse fälscht. Ähnlich arg dürfte es sein, wenn plötzlich klar wird, dass das letzte Dutzend selbst veröffentlichter Forschungsartikel komplett auf falsch...

Jugendliche
Wissenschaft

Gesundheit junger Menschen weltweit leidet

Junge Menschen stehen vor zahlreichen Herausforderungen: Ihre Umwelt verändert sich durch den Klimawandel, gewaltsame Konflikte bedrohen ihre Sicherheit und die Digitalisierung schafft neue Möglichkeiten, aber auch neue Risiken. Zugleich nehmen psychische Erkrankungen und Adipositas zu. Eine internationale Kommission hat sich...

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch