Lexikon
Fernschreiber
Fernschreibmaschineschreibmaschinenähnlicher Drucktelegraf; Fernschreiber sind an ein eigenes Netz angeschlossen, das sog. Telexnetz (Telex), das in den 1920er Jahren entwickelt wurde. Beim Anschlagen einer Taste werden fünf elektrische Impulse (5 Bit) ausgesendet (Fünferalphabet), die im Empfänger der Gegenstelle den Abdruck des entsprechenden Zeichens auslösen. Sollen Sonderzeichen oder Zahlen übertragen werden, muss vorher ein spezielles Steuerzeichen gesendet werden. Die Übertragungsgeschwindigkeit liegt bei etwa 4–5 Zeichen pro Sekunde, maximal 10 Zeichen pro Sekunde (50 Bit/s). Fernschreiber werden meist als Blattschreiber ausgeführt, die den Text auf eine Papierrolle schreiben; es gibt auch Streifenschreiber. – Der Fernschreiber ist technisch veraltet, jedoch besonders in Entwicklungsländern immer noch verbreitet.
Wissenschaft
Lieber menschliche als künstliche Empathie
Chatbots können uns den Eindruck vermitteln, sie würden unsere Gefühle verstehen und empathisch darauf eingehen. Dabei wirken die Texte oft so authentisch, dass kein Unterschied mehr zu einem menschlichen Kommunikationspartner festzustellen ist. Und doch: Allein das Wissen, dass man mit einer künstlichen Intelligenz kommuniziert...
Wissenschaft
Antidepressiva bei Demenz: Nützlich oder schädlich?
Viele Menschen mit Demenz leiden zusätzlich an depressiven Symptomen. Doch welchen Einfluss hat die Verschreibung von Antidepressiva auf den Krankheitsverlauf? Eine Studie zeigt nun, dass der kognitive Verfall bei Demenzpatienten, die bestimmte Antidepressiva nehmen, schneller voranschreitet. Ob das allerdings an den Medikamenten...