Lexikon

Freihandel

englisch free trade, der unbeschränkte zwischenstaatliche Güteraustausch; wird begründet mit folgender Überlegung: Wenn jedes Land die Güter herstellt, die es vergleichsweise am vorteilhaftesten erzeugen kann, führt dies letztlich zu einer Erhöhung des Lebensstandards aller Völker; dies kann aber nur durch den Fortfall aller Außenhandelsbeschränkungen (Schutzzölle, Ein- und Ausfuhrbeschränkungen) erreicht werden. Diese Gedanken entsprechen dem von England ausgehenden wirtschaftlichen Liberalismus; 1860 im zwischen England und Frankreich geschlossenen sog. Cobden-Vertrag (Fortfall der Getreide-Einfuhrzölle) erstmalig verwirklicht. Schon im 19. Jahrhundert erwies sich der Schutzzollgedanke als stärker, da der Freihandel die wirtschaftliche Entwicklung der schwächeren Staaten behinderte. Erst seit dem Ende des 2. Weltkriegs bemüht man sich wieder, aus der nationalen Begrenzung der Wirtschaften herauszukommen.
Kachowka-Stausee
Wissenschaft

Wie die Zerstörung des Kachowka-Staudamms die Umwelt belastet

Als der Kachowka-Staudamm im Süden der Ukraine im Juni 2023 durch kriegsbedingte Explosionen gesprengt wurde, überschwemmten die Wassermassen Wohngebiete, Felder und zahlreiche geschützte Biotope. Eine Studie hat nun die langfristigen Umweltfolgen der Zerstörung erhoben. Besonders problematisch ist demnach, dass das Sediment des...

Fraunhofer, Batterie
Wissenschaft

Ein Zwilling der Zelle

Um eine größtmögliche Effizienz bei der Nutzung und Produktion von Batterien für die Elektromobilität zu erreichen, schaffen Fraunhofer-Forscher in Kaiserslautern ausgeklügelte mathematische Modelle der Zellen sowie virtuell nachgestellte Fahrsituationen. von RALF BUTSCHER Eine steile und kurvenreiche Passstraße bei Schneefall in...

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