Lexikon
Gefäßerweiterung
eine Weitung der Blutgefäße. Zu einer vorübergehenden Gefäßerweiterung (Vasodilatation) kommt es durch körpereigene Botenstoffe z. B. bei seelischen Erregungen (Scham, Zorn), bei Entzündungen oder durch Medikamente z. B. zur Blutdrucksenkung. Eine dauerhafte Gefäßerweiterung (Angiektasie) tritt auf als Folge krankhafter Veränderungen der Gefäßwände (Krampfadern, Aneurysma). Bei einer krankhaften Gefäßverengung z. B. der Herzkranzgefäße kann auch eine operativ-mechanische Gefäßerweiterung durchgeführt werden (Ballondilatation, Stent).
Wissenschaft
Heimischer „Mini-Skorpion“ mit Medizin-Potenzial
Er jagt in Wohnräumen die lästigen Bücherläuse und Hausstaubmilben – doch der winzige Bücherskorpion könnte dem Menschen noch auf eine andere Weise nützlich sein, zeigt eine Studie: In seinem Gift stecken Substanzen mit starker Wirkung gegen die sogenannten Krankenhauskeime. Diese Wirkstoffe bieten somit Potenzial für die...
Wissenschaft
Saurier im Sauerland
Das ganze Artenspektrum der Wirbeltiere, die vor rund 125 Millionen Jahren nahe der Kleinstadt Balve lebten, ist in einem Steinbruch auf wenigen Kubikmetern verewigt. von KLAUS JACOB Der Steinbruch im Sauerland in der Nähe der Kleinstadt Balve ruht schon lange. Dichtes Unkraut hat sich an vielen Stellen breitgemacht. Kein Laster...