Lexikon
genẹtischer Code
[
-ko:d
]die Sprache, in der die Erbanlagen (Gene) die Information zur Bildung der Proteine enthalten. Die Buchstaben bestehen aus den vier verschiedenen Basen der DNA. Je drei Basen (Triplett) bilden ein Codewort (Codon), das einer Aminosäure entspricht. Damit existieren genügend Variationsmöglichkeiten, um alle zwanzig Aminosäuren der Proteine zu codieren, nämlich 43, also 64. Eine Aminosäure kann allerdings durch mehrere verschiedene Codonen verschlüsselt werden. Die Übersetzung der Erbinformation in Proteine geschieht in der Proteinbiosynthese. Drei Basentripletts entsprechen keiner Aminosäure, sondern dienen als Signale, die das Ende des neu aufgebauten Proteins festlegen (Stoppcodonen). Ein weiteres Basentriplett dient als Startsignal für den Aufbau eines Proteins (Startcodon oder Initiationscodon). Dieser so genannte Triplett-Code, der in den 1960er Jahren entschlüsselt wurde, ist für alle Lebewesen identisch und universell.
Wissenschaft
Aufbläh-Fortbewegung entdeckt
Wie wichtige Winzlinge wandern: Forschende haben aufgeklärt, auf welche Weise scheinbar unbewegliche Vertreter des Phytoplanktons aus den Tiefen der Meere nach oben steigen und anschließend zurücksinken. Die Einzeller blähen sich demnach innerhalb von Minuten auf das Sechsfache ihrer ursprünglichen Größe auf. Dabei lagern sie...
Wissenschaft
News der Woche 31.10.2025
Der Beitrag News der Woche 31.10.2025 erschien zuerst auf wissenschaft.de.