Lexikon
genẹtischer Code
[
-ko:d
]die Sprache, in der die Erbanlagen (Gene) die Information zur Bildung der Proteine enthalten. Die Buchstaben bestehen aus den vier verschiedenen Basen der DNA. Je drei Basen (Triplett) bilden ein Codewort (Codon), das einer Aminosäure entspricht. Damit existieren genügend Variationsmöglichkeiten, um alle zwanzig Aminosäuren der Proteine zu codieren, nämlich 43, also 64. Eine Aminosäure kann allerdings durch mehrere verschiedene Codonen verschlüsselt werden. Die Übersetzung der Erbinformation in Proteine geschieht in der Proteinbiosynthese. Drei Basentripletts entsprechen keiner Aminosäure, sondern dienen als Signale, die das Ende des neu aufgebauten Proteins festlegen (Stoppcodonen). Ein weiteres Basentriplett dient als Startsignal für den Aufbau eines Proteins (Startcodon oder Initiationscodon). Dieser so genannte Triplett-Code, der in den 1960er Jahren entschlüsselt wurde, ist für alle Lebewesen identisch und universell.
Wissenschaft
Aschewolken, Hunger, Pest
Vulkanausbrüche haben auf der Erde immer wieder zu klimatischen Veränderungen geführt. Auch die Menschheitsgeschichte wurde dadurch mehrfach beeinflusst. Etwa im Jahr 1345, als Eruptionen in Europa für schwere Missernten sorgten. von DAVID NEUHÄUSER Im Jahr 1347 erreichte das Bakterium Yersinia pestis Europa – nicht zum ersten...
Wissenschaft
Mehrsprachigkeit hält jung
Mehrsprachigkeit kann nicht nur die kulturelle Kompetenz fördern, sondern auch die Gesundheit. Das legt eine Studie nahe, die Daten von mehr als 86.000 Teilnehmenden in 27 europäischen Ländern ausgewertet hat. Demnach liegt das biologische Alter von multilingualen Personen oft unterhalb ihres tatsächlichen Alters; bei Menschen,...