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LEXIKON

Grunderwerbsteuer

die Steuer auf den Eigentumswechsel von Grundstücken, eine Gliedsteuer zur Umsatzsteuer. Ausgenommen sind u. a. der Grundstückserwerb von Todes wegen und durch Schenkungen (schon durch die Erbschaftsteuer erfasst). Die Grunderwerbsteuer ist rechtlich geregelt im Grunderwerbsteuergesetz vom 17. 12. 1982 in der Fassung vom 26. 2. 1997. Danach bemisst sich die Grunderwerbsteuer nach dem Wert der Gegenleistung (z. B. dem Kaufpreis). Der Steuersatz beträgt 3,5%. Steuerschuldner bei Erwerbsvorgängen sind dem Finanzamt gegenüber Veräußerer und Erwerber (als Gesamtschuldner); gewöhnlich wird allerdings unter den Beteiligten des Grundstücksgeschäftes bestimmt, dass der Erwerber allein die gesamte Grunderwerbsteuer zu zahlen hat.
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