Lexikon

härten

verschiedene Verfahren der Metallbearbeitung, um die Härte eines metallischen Werkstoffs, besonders von Stahl, zu vergrößern: 1. eigentliches Härten: Das Werkstück wird in Härteöfen auf Rotglut (rund 780 °C) erhitzt und dann in Wasser, Öl oder Luft abgeschreckt. 2. Einsatzhärten, Einsetzen, Zementieren: Das Werkstück wird in einem fest verschlossenen Kasten (Härtekasten) mit einem Kohlenstoff abgebenden Mittel umgeben und mehrere Stunden bei 7501000 °C geglüht; der Kern bleibt weich (zäh). 3. Nitrierhärten: Das Werkstück wird in einem Stickstoff abgebenden Gas (Ammoniak) oder Salzbad einige Stunden bis Tage bei rund 500 °C geglüht; es bildet sich eine sehr harte Oberflächenschicht bis 1 mm Dicke, der Kern bleibt zäh. 4. Lufthärtung: Bei einigen Stahlsorten genügt die Abkühlung auf die Raumtemperatur der Luft.
Foto von zwei Spechten auf einem schmalen Baumstamm sitzend
Wissenschaft

Spechte grunzen beim Aufschlag wie Tennisspieler

Spechte hämmern mit enormer Wucht auf Holz ein. Als Werkzeug dient ihnen dabei aber nicht nur ihr Schnabel, sondern der ganze Körper, wie Forschende herausgefunden haben. Demnach spannen die Vögel zahlreiche Muskeln in ihrem ganzen Körper an, um sich zu stabilisieren, und verwandeln sich so in einen lebenden Hammer. Gleichzeitig...

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Wissenschaft

Ist KI wirklich intelligent?

Wenn über Künstliche Intelligenz diskutiert wird, geht es häufig um die Frage, ob sie ein Bewusstsein hat. Ob KI aber überhaupt intelligent ist, steht deutlich seltener im Fokus – was jedoch auch daran liegt, dass Intelligenz deutlich schwieriger zu definieren ist: Zum Beispiel würden wohl nur wenige Menschen daran zweifeln, dass...

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