Lexikon
härten
verschiedene Verfahren der Metallbearbeitung, um die Härte eines metallischen Werkstoffs, besonders von Stahl, zu vergrößern: 1. eigentliches Härten: Das Werkstück wird in Härteöfen auf Rotglut (rund 780 °C) erhitzt und dann in Wasser, Öl oder Luft abgeschreckt. – 2. Einsatzhärten, Einsetzen, Zementieren: Das Werkstück wird in einem fest verschlossenen Kasten (Härtekasten) mit einem Kohlenstoff abgebenden Mittel umgeben und mehrere Stunden bei 750–1000 °C geglüht; der Kern bleibt weich (zäh). – 3. Nitrierhärten: Das Werkstück wird in einem Stickstoff abgebenden Gas (Ammoniak) oder Salzbad einige Stunden bis Tage bei rund 500 °C geglüht; es bildet sich eine sehr harte Oberflächenschicht bis 1 mm Dicke, der Kern bleibt zäh. – 4. Lufthärtung: Bei einigen Stahlsorten genügt die Abkühlung auf die Raumtemperatur der Luft.
Wissenschaft
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Wissenschaft
Schwebende Atome als Magnetsensoren
Ein Raster aus 270 Rubidium-Atomen, gefangen in optischen Pinzetten, dient als Magnetometer mit einer einzigartigen räumlichen Auflösung. von DIRK EIDEMÜLLER Als der Nobelpreis für Physik des Jahres 1997 vergeben wurde, vermochten sich vermutlich weder die Preisträger noch die Jury vorzustellen, wozu die preisgekrönte Arbeit...
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