Lexikon
Histọrienmalerei
die thematisch an historische und sagenhafte Stoffe gebundene bildliche Darstellung. Geschichtliche Ereignisse sind bereits in der Kunst des Altertums (Ägypten, Vorderasien und Griechenland) gestaltet worden. In der römischen Kunst nahm die Historienmalerei als Reliefdarstellung an Säulen und Triumphbögen einen großen Raum ein. Besonders groß ist seit der Renaissance die Zahl der Schlachtendarstellungen (P. Uccello, Leonardo, Michelangelo, Tizian, Tintoretto, A. Altdorfer), die zuweilen allegorische Züge annahmen. Die Historienmalerei des Barocks betonte die Person des Staats- und Feldherrn vor dem Hintergrund ihrer Taten; eines der Hauptwerke ist D. Velázquez’ „Übergabe von Breda“. F. de Goya gilt als der einflussreichste Vorläufer der Historienmaler des 19. Jahrhunderts, besonders der Franzosen E. Delacroix, T. Géricault und D. Delaroche. Seit der russischen Oktoberrevolution entstand die im Stil des sozialistischen Realismus heroisierende Geschichtsmalerei der UdSSR, die seit dem Ende des 2. Weltkriegs auch in anderen kommunistisch regierten Ländern zu den offiziell geförderten Gattungen der Malerei gehörte. Seit dem Aufkommen der Fotografie hat die Historienmalerei in westlichen Ländern ihre Aufgaben mehr und mehr verloren.
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Igitt!
Ekel ist eine erlernte Empfindung – und dient letztlich dem eigenen Schutz.
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