Lexikon
Hofmann
Gert, deutscher Schriftsteller, * 29. 1. 1931 Limbach, † 1. 7. 1993 Erding; studierte neuere Sprachen und Soziologie. Nach Lehrtätigkeiten an ausländischen Universitäten (u. a. Bristol, Berkeley, Ljubljana) seit 1981 freier Schriftsteller. In seinen Werken – zunächst Hörspiele („Der Eingriff“ 1961, „Verluste“ 1972), dann Novellen, Erzählungen und Romane – zeigt Hofmann Sprache als Mittel der Verdrängung und Vergangenheitsbewältigung und die daraus resultierende moralische Verelendung des Menschen. Hauptwerke: „Die Denunziation“ 1979; „Die Fistelstimme“ 1980; „Unsere Eroberung“ 1984; „Der Kinoerzähler“ 1990; „Die kleine Stechardin“ 1994.
Wissenschaft
Auf Wasser gebaut
Der steigende Wasserspiegel der Weltmeere bedroht immer mehr Küsten. Daher wollen „Aquatekten“ die Menschen in schwimmende Städte aufs Meer umsiedeln.
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Wissenschaft
KI: Dialekte wecken versteckte Vorurteile
Allein die Art, wie eine Person spricht, kann uns zu Annahmen über ihre Intelligenz verleiten. Einen ähnlichen Effekt gibt es offenbar auch bei großen KI-Sprachmodellen: Diese stufen Menschen mit afroamerikanischem Dialekt signifikant negativer ein als Personen, die das übliche amerikanische Englisch sprechen. Wie eine Studie...