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War Kennedys Religion ein Problem?

Im Grunde schon. In Amerika üben bis heute weiße, angelsächsische Protestanten die Macht aus und der katholische Kennedy empfand die »Religionsfrage« während des Wahlkampfs und auch schon vor seiner Nominierung durch die demokratische Partei als größtes politisches Hindernis, wie sein Biograf Arthur M. Schlesinger in »Die tausend Tage Kennedys« schreibt: »Er ist unweigerlich niedergeschlagen, wenn er daran denkt, dass dieser Umstand ihm vorenthalten könnte, was er aufgrund seiner Begabung und Anstrengungen verdient zu haben glaubt.«

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