Lexikon

Hugo

[
yˈgo
]
Hugo, Victor
Victor Hugo
Victor, französischer Schriftsteller und Maler, * 26. 2. 1802 Besançon,  22. 5. 1885 Paris; schon früh der begabte Führer der jungen französischen Romantik; gründete die Zeitschrift „Le Globe“, das Organ des „Cénacle“, des Kreises der Romantiker; errang schließlich 1830 mit dem Versdrama „Hernani“ großen Erfolg, der ihn zeit seines Lebens nicht mehr verließ; 1841 Mitglied der Académie française. Als Republikaner war er unter dem 2. Kaiserreich 18511870 im Exil (Jersey und Guernsey); seit 1870 lebte er wieder in Paris. Unter seiner Lyrik ragen hervor: „Dämmerungsgesänge“ 1835, deutsch 1841; Dramen: „Cromwell“ 1827, deutsch 1830; „Ruy blas“ 1838, deutsch 1841; „Die Burggrafen“ 1843, deutsch 1843; Romane: „Bug jargal“ 1819; „Han dIslande“ 1825; „Dernier jour dun condamné“ 1829; „Notre Dame von Paris“ 1831, deutsch 1831, unter dem Titel „Der Glöckner von Notre Dame“ 1848; „Die Elenden“ 1862, deutsch 1862; „Die Arbeiter des Meeres“ 1866, deutsch 1866; „Dreiundneunzig“ 1874, deutsch 1874.
Ringheiligtum, Pömmelte
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