Lexikon

ifo Institut für Wirtschaftsforschung

[ifo: Akronym für „Information und Forschung“]
München, 1949 gegründetes wirtschaftswissenschaftliches Forschungsinstitut; gemeinnützig; befasst sich mit empirischer kurzfristiger Konjunkturforschung und mit Untersuchungen zur methodischen und materiellen Grundlagenforschung. Von besonderer Bedeutung ist der ifo Geschäftsklimaindex, für den monatlich über 7000 Unternehmen in Deutschland zu ihrer Einschätzung der konjunkturellen Lage und ihrer kurzfristigen Planung befragt werden. Der Geschäftsklimaindex zeigt mit einem Vorlauf von 36 Monaten konjunkturelle Wendepunkte an. Steigt er dreimal in Folge, kommt es erfahrungsgemäß im kommenden halben Jahr zu einem Konjunkturaufschwung. Der ifo Geschäftsklimaindex hat großen Einfluss auf die Börse.
Das größte bekannte Vorkommen von Manganknollen befindet sich auf auf dem Meeresboden in der Clarion-Clipperton-Zone im Zentralpazifik.
Wissenschaft

Rohstoffe aus der Tiefe

Im und auf dem Meeresboden lagern wertvolle Metalle. Doch Tiefseebergbau ist mit hohen Risiken verbunden, deshalb hat bisher noch kein Abbau stattgefunden. Von RAINER KURLEMANN Der Hunger nach Rohstoffen macht auch vor den Ozeanen nicht Halt, denn der Meeresboden birgt Schätze, die zur Produktion von Hightech-Geräten,...

Illustration der tiefen Hirnstimulation des lateralen Hypothalamus, wie sie in der Studie eingesetzt wurde
Wissenschaft

Gehirnimplantat lässt teilgelähmte Menschen wieder laufen

Verletzungen des Rückenmarks führen oft zu Lähmungen und Gehproblemen. Nun haben Forscher überraschend herausgefunden, dass eine zuvor nicht mit Bewegungen assoziierte Gehirnregion an der Genesung beteiligt ist: der laterale Hypothalamus. Versuche mit Mäusen, Ratten und Menschen zeigten, dass der laterale Hypothalamus den...

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