Lexikon
Im Westen nichts Neues
- Deutscher Titel: Im Westen nichts Neues
- Original-Titel: ALL QUIET ON THE WESTERN FRONT
- Land: USA
- Jahr: 1930
- Regie: Lewis Milestone
- Drehbuch: Del Andrews, Maxwell Anderson, George Abbott, nach einem Roman von Erich Maria Remarque
- Kamera: Arthur Edeson
- Schauspieler: Lew Ayres, Louis Wolheim, John Wray, Raymond Griffith
- Auszeichnungen: Oscar 1930 für Film und Regie
In New York läuft der Antikriegsfilm »Im Westen nichts Neues« von Lewis Milestone an. Am 23. Mai hat in Berlin ein weiterer Film über die Grauen des Ersten Weltkriegs Premiere: Georg Wilhelm Pabsts »Westfront 1918«.
Beide Filme zeigen den alltäglichen Soldatentod in den Schützengräben zwischen 1914 und 1918. Ihr Verzicht auf »Hurra«-Patriotismus führt zum Widerstand der Rechten, vor allem in Deutschland und Österreich, wo »Im Westen nichts Neues« bald verboten wird.
Der Film basiert auf dem Roman von Erich Maria Remarque (1929). Er schildert die Erlebnisse des jungen Paul Bäumer, der begeistert Soldat wird, von einem sadistischen Unteroffizier schikaniert wird und schließlich fällt – an einem Tag, an dem der Heeresbericht meldet: »Im Westen nichts Neues«. Vor allem bei der Darstellung der Kämpfe im Schützengraben gewinnt der Film dokumentarischen Charakter und lässt die Schrecken des Krieges bildhaft werden.
Der Roman »Vier von der Infanterie« von Ernst Johannsen liefert die Vorlage für den Film von Georg Wilhelm Pabst. Mit nüchternem Realismus wird das Schicksal von vier einfachen Soldaten, ihr Alltag an der Front und – bei einem kurzen Urlaub zu Hause – die Situation in der Heimat beschrieben. Am Schluß des Films erscheint auf der Leinwand das Wort »Ende?«.
Wissenschaft
Die Spuren der ersten modernen Menschen
Vor über 40.000 Jahren lebten moderne Menschen und Neandertaler Seite an Seite in Europa. DNA-Analysen ermöglichen es Forschern heute, Knochen auf verwandtschaftliche Verbindungen hin zu untersuchen. Eine Studie über die Funde im thüringischen Ranis und im tschechischen Zlatý kůň hat nun erstaunliche Ergebnisse geliefert. von...
Wissenschaft
Wie der Klimawandel die Erdrotation verringert
24 Stunden braucht die Erde, um sich einmal um sich selbst zu drehen. Doch durch den Einfluss des Mondes und des Klimas verändert sich dieser Wert Jahr für Jahr um winzige Sekundenbruchteile. Eine Studie zeigt nun, wie sich der menschengemachte Klimawandel auf die Erdrotation auswirkt. Demnach sorgen das Abschmelzen der Pole und...
Weitere Artikel aus der Wissensbibliothek
Weitere Artikel aus dem Kalender
Weitere Lexikon Artikel
Weitere Artikel aus dem Wahrig Fremdwörterlexikon
Weitere Artikel auf wissenschaft.de
Die wilde Geschichte der Milchstraße
Warm und feucht
Lebensrettende Back-Story
Zu scharf gereinigt
Rechnen wie das Gehirn
Walgesänge ähneln menschlicher Sprache