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WAHRIG SYNONYMWöRTERBUCH

Wie Menschen sich sehen und fühlen

Der Mensch ist die geschlechtsneutrale Bezeichnung für jedes menschliche Wesen. Der wissenschaftliche Ausdruck lautet homo sapiens. Die Begriffe Person und Persönlichkeit zielen auf den Menschen in seiner jeweils besonderen Eigenart; das gilt auch für Charakter und das gehobene Individuum. Umgangssprachlich kann Individuum allerdings auch verächtlich im Sinn von unbekannte Person oder Kerl gebraucht werden. Eine Type ist ebenso ein ulkiger, komischer Mensch wie eine Nummer oder eine Marke. Gleichfalls umgangssprachlich ist der neutrale Ausdruck Figur. Abwertend sind dagegen die Bezeichnungen Subjekt und Element.
Die Floskel Ich bin auch nur ein Mensch, die besagt, »Ich tue alles, was in meinen Kräften steht«, stellt die menschliche Fehlbarkeit der Vollkommenheit Gottes gegenüber. Die umgangssprachliche Redensart Ich bin kein Mensch mehr drückt Erschöpfung aus, wie auch die Formulierung Ich bin nur noch ein halber Mensch. Hier wird Menschsein ebenso mit einer Balance des Daseins gleichgesetzt wie in der Redewendung Jetzt bin ich wieder ein Mensch, die so viel sagt wie »Jetzt bin ich wieder erholt oder ausgeruht«.
Die Formel von Mensch zu Mensch steht für Offenheit und Gleichberechtigung über gesellschaftliche Grenzen und Konventionen hinweg. Mensch (Meier)! ist umgangssprachlich ein Ausruf des Erstaunens. Wer als eine Seele von Mensch/einem Menschen beschrieben wird, ist gutmütig. Jemand, der gern unter Menschen ist, befindet sich gern in Gesellschaft. Die Redensart einer ist ein (ganz) anderer/neuer Mensch geworden, besagt, dass sich die Person (sehr) verändert hat.
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