Lexikon
Jiang Qing
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Chiang Ch’ing; Tschiang Tschingdjiaŋ tçiŋ
]chinesische Politikerin, * März 1913 Jiucheng, Provinz Shandong, † 14. 5. 1991 Peking (Selbstmord); Schauspielerin; seit 1939 verheiratet mit Mao Zedong; 1969–1976 Mitglied des Politbüros des ZK der KP, führend in der radikalen Fraktion (Viererbande), nach Maos Tod 1976 mit dieser gestürzt und verhaftet; 1981 wegen „konterrevolutionärer Verbrechen“ (besonders während der Kulturrevolution) zum Tode verurteilt, 1983 zu lebenslanger Haft begnadigt.
Jiang Qing
Jiang Qing
Jiang Qing (Mitte) bei der Urteilsverkündung am 23. Januar 1981: Die Witwe von Mao Zedong wurde als Mitglied der so genannten Viererbande wegen »konterrevolutionärer Bestrebungen« zum Tode verurteilt, 1983 zu lebenslanger Haft begnadigt.
© Corbis/Bettmann/UPI
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