Lexikon

Karbische Föderation

auch Westindische Föderation, ehemaliger autonomer Bundesstaat aus 13 britisch-karibischen Inseln (u. a. Jamaika, Trinidad und Tobago, Barbados, Windward Islands und Leeward Islands) im Commonwealth of Nations, 20 804 km2 mit rd. 3 Mio. Einwohnern.
Die Karibische Föderation wurde bereits 1945 geplant, 1955 teilweise verwirklicht und erlangte 1958 Autonomie. 1961 erfolgte der Austritt Jamaikas, 1962 Trinidads und Tobagos (daraufhin die offizielle Auflösung). Der Versuch von acht kleineren Inseln, eine Ostkaribische Föderation aufrechtzuerhalten, scheiterte 1965. Im Juli 1981 trat ein neues Abkommen über die Gründung der Organisation Ostkaribischer Staaten, OECS in Kraft, die die Stelle des 1967 gegründeten Ministerrats der Westindischen Assoziierten Staaten einnahm. Die OECS will gemeinsame Entscheidungen zur Wirtschaft, Außenpolitik, Verteidigung und Sicherheit treffen.
Der Flachwasserschwamm Tectitethya crypta ist in der Karibik beheimatet. Seine Abwehrstoffe werden für medizinische Zwecke genutzt.
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