Lexikon
Kimmẹrier
indoeuropäisches nomadisches Reitervolk in Südrussland, nördlich des Schwarzen Meers, von noch nicht bestimmter Volkszugehörigkeit. Sie drangen im 8. Jahrhundert v. Chr. in Kleinasien und in den Niederdonauraum ein, verheerten einen großen Teil des Reichs von Urartu und bedrohten die assyrische Nordgrenze, bis sie der Assyrerkönig Asarhaddon um 680 v. Chr. besiegte; beim Zurückfluten vernichteten sie das phrygische Reich und verwüsteten Lydien und viele griechische Städte Kleinasiens.
Wissenschaft
Aufschlussreiche Marker
Biomarker neuen Typs ermöglichen es, Alzheimer im Blut zu erkennen und Depressionen anhand des Hirnstroms aufzuspüren. Zudem lassen sich damit Krebs sowie Erkrankungen von Nerven, Herz und Kreislauf immer häufiger individualisiert behandeln. von CHRISTIAN JUNG Ein häufiges Phänomen: Mehrere Patienten haben dieselbe Diagnose,...
Wissenschaft
Rostiges Zeichen der Erwärmung
Aus klarem Wasser wird eine orangefarbene Suppe: Forscher berichten über eine intensive Verfärbung zahlreicher Bäche und Flüsse in Alaska. Ihre Untersuchungsergebnisse legen nahe, dass es sich um eine Folge des Auftauens des Permafrosts handelt: Mineralien werden aus dem Untergrund gelöst, die zur Freisetzung von Metallen...