Lexikon

Kokọschka

[auch ˈkɔ-]
Kokoschka, Oskar
Oskar Kokoschka
Oskar, österreichischer Maler, Grafiker und Schriftsteller, * 1. 3. 1886 Pöchlarn an der Donau, † 22. 2. 1980 Villeneuve; einer der führenden Meister des Expressionismus, ausgebildet in Wien, danach tätig u. a. in Berlin, Dresden (1918–1924), Prag (1934–1938), London (seit 1938) und Salzburg. Sein Frühwerk ist beeinflusst von der Ausdruckskunst E. Munchs und dem Jugendstil G. Klimts. Hauptmerkmale seines der gegenständlichen Welt verhafteten Stils sind eindringliche psychologische Aussagekraft der Menschendarstellung, Monumentalwirkung der Landschafts- und Stadtansichten und sensible Strichführung der grafischen Arbeiten. In der Zeit des Nationalsozialismus wurde Kokoschkas Kunst als „entartet“ verfemt. – Von seinen literarischen Werken wurden besonders bekannt die frühexpressionistischen Dramen „Der brennende Dornbusch“ 1911; „Mörder, Hoffnung der Frauen“ 1916; „Hiob“ 1917 (ursprünglich „Sphinx und Strohmann“ 1907); Autobiografie „Mein Leben“ 1971.
Fossil
Wissenschaft

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Miyake, Dispilio-Ausgrabungen
Wissenschaft

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