Lexikon

Kondenstor

Elektrotechnik
ein Bauteil, das eine Kapazität hat und zum Speichern elektrischer Ladungen dient. Es besteht aus zwei elektrisch leitenden Belägen, zwischen denen sich ein Dielektrikum (Nichtleiter) befindet. Beim Anlegen einer Spannung an die Beläge sammelt sich auf dem einen Belag eine elektrische Ladung + Q, die der angelegten Spannung U proportional ist, auf dem anderen eine Ladung Q. Es gilt: Q = C ·U, wobei C die Kapazität des Kondensators ist. Der Plattenkondensator hat zwei oder mehr parallele Metallplatten und als Dielektrikum Luft, Öl, Paraffin, Kunststoffplatten u. a. Der Blockkondensator besteht aus einem blockförmig zusammengewickelten schmalen Metallfolienband, das mit einem in Paraffin getränkten Papier als Dielektrikum belegt ist. Für große Kapazitäten werden Elektrolytkondensatoren verwendet. Der Drehkondensator (Abstimmkondensator) hat einen festen und einen beweglichen Plattensatz und damit eine veränderliche Kapazität; sie ist umso größer, je weiter der drehbare Teil in den festen hineingedreht wird.
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