Lexikon

Kondenstor

Elektrotechnik
ein Bauteil, das eine Kapazität hat und zum Speichern elektrischer Ladungen dient. Es besteht aus zwei elektrisch leitenden Belägen, zwischen denen sich ein Dielektrikum (Nichtleiter) befindet. Beim Anlegen einer Spannung an die Beläge sammelt sich auf dem einen Belag eine elektrische Ladung + Q, die der angelegten Spannung U proportional ist, auf dem anderen eine Ladung Q. Es gilt: Q = C ·U, wobei C die Kapazität des Kondensators ist. Der Plattenkondensator hat zwei oder mehr parallele Metallplatten und als Dielektrikum Luft, Öl, Paraffin, Kunststoffplatten u. a. Der Blockkondensator besteht aus einem blockförmig zusammengewickelten schmalen Metallfolienband, das mit einem in Paraffin getränkten Papier als Dielektrikum belegt ist. Für große Kapazitäten werden Elektrolytkondensatoren verwendet. Der Drehkondensator (Abstimmkondensator) hat einen festen und einen beweglichen Plattensatz und damit eine veränderliche Kapazität; sie ist umso größer, je weiter der drehbare Teil in den festen hineingedreht wird.
Supraleiter
Wissenschaft

Unidentifizierbare supraleitende Objekte

Einige überzogene Hypes und handfeste Skandale haben ein schlechtes Licht auf die Forschung mit Hochtemperatursupraleitern geworfen. Was läuft schief auf dem Gebiet? von DIRK EIDEMÜLLER In den letzten Monaten haben wiederholt Berichte die Runde gemacht, dass endlich Supraleiter in Reichweite kommen, die auch bei normalen...

Tierhaut
Wissenschaft

Die Geschichte unserer zweiten Haut

Überreste von Werkzeugen, Figurinen oder Statuen, Schmuckstücken, Fasern und Geweben helfen Wissenschaftlern bei der Rekonstruktion der Frühgeschichte menschlicher Bekleidung, auch wenn diese längst zerfallen ist. von BETTINA WURCHE Egal ob Minusgrade herrschen oder nur ein kühler Abendwind weht– in fast allen Regionen der Erde...

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch

Weitere Artikel aus dem Vornamenlexikon