Lexikon
Kritizịsmus
[
griechisch
]im 18. Jahrhundert zunächst gleichbedeutend mit Geschmackskritik oder Ästhetik, von I. Kant zur Bezeichnung seines formalen oder transzendentalen Idealismus gebraucht und vom Dogmatismus und Skeptizismus, als den vorangehenden Stadien der Philosophie, unterschieden. Kants Kritizismus setzte keine gültige Metaphysik voraus, verneinte sie aber auch nicht, sondern fragte nach der Möglichkeit der Metaphysik. Der Kritizismus fällt aber bei Kant nur z. T. zusammen mit der Erkenntniskritik, insofern er nicht nur Erkenntnistheorie, sondern auch Gegenstandstheorie und Erfahrungsanalyse ist. Unter Kritizismus wird nicht nur die Philosophie Kants, sondern auch die seiner Vorläufer (J. Locke, D. Hume, J. H. Lambert u. a.) und die an Kant anschließende Erkenntnislehre, besonders die des Neukantianismus, verstanden.
Wissenschaft
Depressionen verändern Essensvorlieben
Depressive Menschen bevorzugen andere Lebensmittel als gesunde Menschen. Das zeigt eine Studie, die 117 Menschen mit und ohne Depressionen zu ihrer Vorliebe für bestimmte Lebensmittel befragt hat. Demnach haben Personen mit Depressionen zwar generell weniger Appetit, entwickeln dafür aber eine Vorliebe für Nahrung mit besonders...
Wissenschaft
Der Gag der Pauli-Maschine
Der Physiker Wolfgang Pauli (1900–1958) wurde vor allem durch seine Pionierleistungen im Bereich der Quantenmechanik berühmt: Für das von ihm formulierte Pauli-Prinzip erhielt er 1945 den Nobelpreis. Es besagt, dass Elektronen oder andere Fermionen (Teilchen mit halbzahligem Spin) sich in ihren Quantenzahlen unterscheiden müssen...
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